Die Geldrevolution oder mein Traum von einem völlig neuen Umgang mit Geld

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Das ist war Beitrag zur Blogparade „Geld und Glaubenssätze“ von Petra Schwehm weswegen es bei mir ausnahmsweise einmal nicht um Gesundheit geht. bzw. irgendwie doch, aber dazu später mehr.

Also meine Geschichte vom Geld ist folgende:

Als Kind von zwei 17 jährigen Schülern war in meiner frühen Kindheit nicht viel Geld in der Familie vorhanden, so dass meine Kleider alle selbst genäht waren und teilweise sogar mein Spielzeug selbstgebastelt. So hatte ich zum Beispiel ein Puppenhaus, dessen Zimmer aus Schuhschachteln waren, eingerichtet mit Möbeln aus bemalten Zündholzschachteln. Die Sachen waren wunderschön, trotzdem habe ich die anderen Kinder um ihren Plastikramsch beneidet.

Später im Gymnasium wollte ich unbedingt zu der Clique mit den reichen Kindern gehören, hab es aber nie geschafft. Schon früh habe ich angefangen neben der Schule zu arbeiten und hatte deshalb eigentlich immer mehr Geld als alle anderen, fühlte mich aber trotzdem immer irgendwie minderwertig.
Irgendwann ging mein Prinzessinnentraum dann doch noch in Erfüllung, denn ich heiratete einen sehr reichen Mann und lebte 13 Jahre lang im absoluten Luxus. Er erfüllte mir jeden Wunsch und ich hatte es nicht nötig, mich um meinen Lebensunterhalt zu kümmern.
Dass er fürs Geld über Leichen ging und wir menschlich in völlig unterschiedlichen Welten lebten, wurde mir erst so richtig bewusst, als wir uns scheiden ließen.
Und da war ich wieder: in einer zwei Zimmer Wohnung die ich nicht bezahlen konnte und in meinem wohlbekannten Minderwertigkeitskomplex.
Es dauerte Monate, nein wohl eher Jahre, bis ich mich von meinem Schock erholte und mich dazu entschließen konnte, mein Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Ich stellte mich auf die Hinterbeine, erinnerte mich an meine Ausbildung und meine Talente und begann, mein Geschäft aufzubauen. Mit dem Geld das ich verdiente und dem, was ich anderen Leuten mit meiner Arbeit geben konnte, wuchs mein Selbstwert.
Und noch etwas wuchs: Meine Vision, mir den Luxus und die Möglichkeiten meines alten Lebens wieder herzustellen, ohne dabei wie mein Exmann wichtige menschliche Werte aus den Augen zu verlieren.
Es musste doch möglich sein, wirklich viel Geld verdienen zu können, ohne andere auszubeuten.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso mehr wurde mir klar, dass die wunderbare Energie des Geldes in unserer Welt noch so gut wie gar nicht konstruktiv genutzt wird.

Das Kapital konzentriert sich dort, wo unbewusst und ohne Rücksicht auf Umwelt, Mensch und Tier damit umgegangen wird.
Zwar wächst die Zahl der Menschen, die sich über diese Dinge Gedanken machen und die ein bewusstes und nachhaltiges Leben führen wollen, doch genau sie haben oft ein gestörtes Verhältnis zu Geld. Sie sind sogar in der Regel noch stolz darauf. Bewusst oder gar spirituell zu sein und sich dabei auch an materiellem Luxus zu erfreuen, ist immer noch geradezu verpönt und wird als Widerspruch angesehen.

Doch es gilt im Leben die Mitte zu finden und Gegensätze zu vereinen.

Auch in der Geld-Sache ist es allerhöchte Zeit dazu!

Dort wo das Kapital ist, ist die Verantwortung.

Die bewussten Menschen dieser Welt werden nie etwas verändern, solange sie sich nicht mit Geld die Hände schmutzig machen wollen.
Wir bewussten Menschen dürfen nicht nur mit unserer wertvollen Arbeit gutes Geld verdienen, wir sind es der Welt sogar schuldig, dass das Geld in die Hände der Menschen gerät, die es nachhaltig und konstruktiv im Sinne aller einsetzen.
Schluss mit dem Gutmenschgelaber „Geld ist doch nicht so wichtig, es zählen andere Werte“.

Eure Werte werden nie die Welt regieren, solange das Geld da ist, wo keine Werte sind.

Meine Vision ist es, einen Beitrag zu leisten zu einer echten Geldrevolution. So geht das nicht weiter.
Ach ja, ich wollte ja noch etwas zur Gesundheit sagen.
Meine andere Vision kennt ihr ja schon. Den Gesundheitsbereich zu revolutionieren. Wissen über die Vorgänge unseres Körpers zu verbreiten, das nicht von Konzerninteressen gefärbt ist und meine Klienten durch ihren ureigenen Prozess vom passiven Therapie-Konsumenten zum mündigen Bürger zu führen, der sich auch in Gesundheitsdingen selbst helfen kann.
Dabei stoße ich immer wieder auf das Problem, dass viele nicht bereit sind, dafür Geld auszugeben.
„Wird das denn nicht von der Krankenkasse bezahlt?“, werde ich oft gefragt und furchtbar schief angeschaut wenn ich darauf antworte: „Gott sei Dank nicht.“

Noch einmal zur Erinnerung: Da wo das Geld liegt, liegt die Verantwortung.

Oder in anderen Worten: Wer zahlt, schafft an.

Wer glaubst du wohl, sollte die Verantwortung für deinen Gesundheitszustand übernehmen?
Wer sollte entscheiden, welche Therapien für dich sinnvoll sind?
Ich denke, dass allein du diese Verantwortung tragen solltest, jawoll, auch die finanzielle, denn wer anderer wird sie nicht in deinem Sinne tragen.
Und es wird dir, deinem Selbstwert und den Ergebnissen deiner Bemühungen guttun, das stolz und mit Vergnügen zu tun.

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20 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra, du sprichst mir aus der Seele! Wundervoller Beitrag über Geld UND VIEL MEHR! Wir haben die Verantwortung für uns selbst, unsere Gesundheit und unser Leben.
    Und es ist allerhöchste Zeit!
    Alles Beste, Stefanie

  2. Danke Alexandra, für diesen Denkanstoss!
    Ich bin schon eine Weile dabei mich mit meinen Glaubenssätzen zum Thema Geld auseinanderzusetzen. „Wo das Geld liegt, liegt die Verantwortung“ So habe ich das bis jetzt noch gar nicht betrachtet und werde diesen Aspekt einmal genauer beleuchten:)

    liebe Grüße
    Anne

    • Danke, Anne. Ging mir auch so, dass ich das lange ganz anders gesehen habe und mich quasi um die Verantwortung gedrückt habe. Mittlerweile finde ich es höchst sexy, sie in meinen Händen zu halten.
      Bis bald auf deiner Seite bei einem deiner super Blogartikel!!

  3. Liebe Alexandra,
    ein wunderbarer Artikel, den ich genauso unterschreiben würde.
    Ich finde auch das Beispiel „wer zahlt für die Gesundheit, wer übernimmt Verantwortung“, gut gewählt, denn das rüttelt wirklich auf.

    Alles Liebe
    Birgit

  4. Liebe Alexandra,
    ein toller Artikel. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wir mit Geld umgehen. Geld an sich hat weder einen Wert (außer dem, den wir ihm nominell beimessen), noch ein Gewissen.
    Geld könnte ohne all diese Menschen, die es in Umlauf halten, ausgeben und damit sinnvolle Dinge tun, gar nicht existieren. Wenn wir uns dieser Tatsache bewusst werden, ist schon viel gewonnen.

    Ganz lieben Gruß
    Ilse

  5. „Die bewussten Menschen dieser Welt werden nie etwas verändern, solange sie sich nicht mit Geld die Hände schmutzig machen wollen.“

    Liebe Alexandra,
    guter Satz! Merk ich mir.
    LG
    Sepp

  6. Liebe Alexandra,

    sehr schön, wie du das beschreiben hast. Ich komme auch aus der alternativen Gesundheitsbranche und habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Wenn es die Krankenkasse nicht bezahlt, dann wollen viele erst mal andere (von den Kassen bezahlte) Therapien ausprobieren. Sie unterziehen sich lieber einer mehrwöchigen Spritzenkur als sich eine (selbst bezahlte) Stunde zu gönnen, bei der normalerweise das Problem behoben ist 🙂
    Aber irgendwann werden wir es schaffen, dass ein Umdenken stattfindet. So auch meine große Hoffnung.

    Dir viel Erfolg dabei

    mit herzlichen Grüßen
    Barbara

  7. Liebe Alexandra,

    ein toller und sehr ehrlicher Artikel. Ja wir dürfen aufwachen und selbstbestimmt unser Leben leben. Aber dann hat auch das Opferbewusstsein automatisch ein Ende. Und das ist vielleicht noch ein bißchen so das Problem in der Menschheit. Es lebst sich leichter als Opfer, wenn wir andere anklagen können. Der große Nachteil – wir geben unsere Macht und Kraft ab. Und somit schneiden wir uns auch immer wieder vom natürlich Lebensfluß ab und vom Geld 🙂

    Herzensgrüße
    Silvia

    • Du sagst es, der natürliche Fluss des Lebens und der Fluss des Geldes gehören zusammen bzw. zweiterer spiegelt den ersten.
      Cool ausgedrückt, danke, Silvia!!! GlG, Alexandra

      • Genau daran stoß ich mich immer wieder : dass der lebensFluss, die lebensenergie vom Geld abhängt. Das ist in meinen Augen unnatürlich, da die lebensenergie ursprünglich von der Natur / Sonne / Liebesenergie abhängt oder besser gesagt, von ihr genährt wird. Erst durch die Schaffung des geldsystems hat der Mensch nach und nach den Bezug zur Natur / Energiequelle verloren. Seine Energiequelle ist das Geld. —trotzdem hat dieser Artikel mich sehr wachgerüttelt! denn wenn wir das geldsystems nicht abschaffen können, ist es ein guter Ansatz, es in die richtigen Hände zu führen. Herzlichen Dank für diese wertvollen Gedanken

  8. Du triffst den Punkt, Alexandra.

    Diese zwei Sätze von dir haben mich besonders angesprochen:
    „Da wo das Geld liegt, liegt die Verantwortung.“
    „Zwar wächst die Zahl der Menschen, die sich über diese Dinge Gedanken machen und die ein bewusstes und nachhaltiges Leben führen wollen, doch genau sie haben oft ein gestörtes Verhältnis zu Geld.“

    Meine Vision ist es, genau diesen bewussten und oft herzensguten Menschen zu zeigen, was Geld wunderbares bewirken kann und wie mächtig und einflussreich sie sein können, wenn sie wollen.

    Das kann ich aber nur, wenn ich es selbst (vor)lebe. Und deshalb setze ich mich seit einiger Zeit intensiv mit meinen Geld-Glaubenssätzen auseinander, weshalb ich auch diese Blogparade ins Leben gerufen habe.

    Ich danke dir von Herzen für deine Teilnahme.

    Alles Liebe,
    Petra

  9. Liebe Alexandra,
    danke für den Ausflug in Dein Erleben zum Thema Geld. Sehr beeindruckend!

    Ganz spannend finde ich den Ansatz: EURE WERTE WERDEN NIE DIE WELT REGIEREN, SOLANGE DAS GELD DA IST, WO KEINE WERTE SIND.

    Ich kannte sie auch diese Gutmenschgedanken wie: „Was brauche ich Geld, das Universum sorgt schon für mich.“ Auch Menschen mit viel Geld waren mir suspekt. „Die sind doch bestimmt arrogant“. Bis ich dann auf Menschen getroffen bin, die viel Geld verdient haben indem sie ihrer Leidenschaft, ihrer Lebensaufgabe gefolgt sind und dabei so viel Gutes in die Welt gebracht haben.

    Ich kenne auch Menschen, die mit Angst schüren, Abhängigkeiten schaffen und so Kunden langfristig an sich binden. Das finde ich fatal. Für mich ist es nur möglich, mit meinen Werten wie Respekt, Wertschätzung, Loyalität und Ehrlichkeit Wert zu generieren.

    Danke für Deine klaren Worte,
    Diana

  10. Hallo Alexandra,
    der Satz „Besitz verpflichtet“ kenne ich noch aus der Schulzeit, als wir in Politik über unser Grundgesetz sprachen.

    Zu Besitz zähle ich so einiges, nicht nur Kapital, sondern auch Erfahrungen, Wissen, Mut, usw.

    Du sprichst mir aus dem Herzen, dass Kapital häufig von Verantwortung getrennt wird. Und dass sich das verbessern darf.

    Danke für den aufrüttelnden Artikel,
    David

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