Ganz anders mit Symptomen umgehen und endlich wieder frei sein

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Es könnte sein, dass ich mit diesem Artikel wieder einiges von dem auf den Kopf stelle, was du bisher gedacht hast, vielleicht mache ich dich sogar wütend. Doch was dich bewegt, egal ob positiv oder negativ, kann sehr wichtig für dich sein. Deswegen meine Einladung: Lass dich ein und probier es aus.

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In meinem Buch „Hör auf deinen Körper und werde gesund“ habe ich ausführlich erklärt, warum ich nicht glaube, dass bei Beschwerden etwas schief läuft, sondern, ganz entgegen der verbreiteten Meinung, das Symptom eigentlich die Heilung darstellt. Wenn du das Buch noch nicht kennst und selbst Beschwerden hast, könnte es dein Leben ändern, es zu lesen.
In dem Buch „Gesundheit ist Kopfsache“ das gerade erschienen ist, geht es darum, wie du Schritt für Schritt die notwendige Veränderung im Alltag umsetzen kannst, damit die Krankheit gehen kann. Einen wichtigen Punkt, den ich dort behandle, stelle ich dir jetzt schon vor.

Es gibt einen Spruch, der da lautet: Was ist, darf sein und was sein darf, kann sich verändern.

Wahrscheinlich hast du selbst schon gemerkt, dass es in der Regel nicht gut ist, wenn man etwas verbissen erreichen möchte. Vieles bekommt man genau dann, wenn es einem eigentlich egal geworden ist und umgekehrt: das was man unbedingt meiden will, verfolgt einen. Wie viele Menschen kennst du, die genau mit dem, was sie am allermeisten gefürchtet haben, irgendwann tatsächlich konfrontiert waren, obwohl es zunächst absolut unwahrscheinlich erschien?
Was wirst du selbst nicht los, obwohl du schon länger dagegen kämpfst?

Doch was bedeutet diese Erkenntnis nun für den Umgang mit deinen Symtomen?

Wenn ich zum ersten Mal mit meinen Klienten spreche, erzählen mir die meisten von ihnen, dass sie ihre Beschwerden schnellstmöglich loswerden wollen, weil sie sie nicht mehr aushalten. Man spricht ja im Allgemeinen ganz oft vom „Kampf gegen die Krankheit“.
Und ich sage ihnen das, was sie in diesem Moment überhaupt nicht hören wollen.
Nämlich, dass es so nicht funktionieren wird.

Es ist eine Illusion ist zu glauben, man müsse sich gegen die Dinge wehren, die man nicht haben will.

Das Gegenteil ist der Fall. Sie können sich nur verändern, wenn man sie annimmt. Insofern sollte man gerade die vermeintlich schlimmsten Dinge dankbar annehmen und maximal gegen das kämpfen, was man behalten will.
Wie paradox doch so vieles ist und wie oft wir gelernt haben, die Dinge genau umgekehrt zu machen, wie sie uns guttun würden.

„Das ist aber nicht so einfach“, höre ich dann. „Wie soll ich es akzeptieren, dass es mir so schlecht geht?“
Nun, ich habe nicht gesagt, dass es ganz einfach ist, ich sage nur, dass ich es für notwendig halte, wenn man gesund werden will. Und in der Krankheit zu verharren, ist ja auch nicht leicht.

Selbstverständlich musste ich die Angelegenheit auch selbst zur Genüge durchexerzieren, sonst hätte ich sie gar nicht verstanden und könnte auch niemanden dabei unterstützen, diesen Weg zu gehen.

In meiner ersten Krankheitsphase dauerte es dreizehn Jahre bis ich mich aus reiner Verzweiflung und Kraftlosigkeit für ein paar Minuten voll meinen schlimmen Herzbeschwerden und der damit verbundenen Angst hingab und sie bat mich umzubringen.

Das änderte mein Leben, denn ich merkte, dass nichts Schlimmes passierte, ganz im Gegenteil. Es ging mir umgehend besser.

Weil ich die Erfahrung wiederholen wollte, wartete ich auf den nächsten Anfall, der solange wie nie zuvor auf sich warten ließ. Nachdem ich dreizehn Jahre gekämpft hatte und dabei immer kränker geworden war, wurde ich durch die Veränderung meiner Haltung innerhalb weniger Monate ganz gesund.

Doch Jahre später hatte ich noch einmal einen Rückfall und zuerst tappte ich noch einmal in die Falle.

Die erste Reaktion war totale Ablehnung, Wut, Selbstmitleid, „noch einmal mach ich euch den Scheiß nicht mit, glaubt das ja nicht“ usw.
Dann habe ich mich kurz erinnert, dass ich da immer was vom Annehmen erzähle und nützte die Gelegenheit, mich auf das Ding noch einmal auf einer tieferen Ebene einzulassen.

Ich stellte mir vor, die Beschwerden würden von meinem ganzen Körper Besitz ergreifen, die totale Kontrolle übernehmen und ich ergab mich hinein, ganz ohne Widerstand.
Ich sagte mir selbst immer wieder, dass ich das haben darf, dass das ok ist und dass das alles einen Sinn hat. Und wenn es mich umbringt, ist es auch ok, dann soll es so sein.

Parallel dazu ging ich in ein Gespräch mit denen, die ich als meine geistigen Helfer bezeichne, ohne zu wissen wer sie sind. Vielleicht bilde ich sie mir auch nur ein, aber das macht mir nichts aus, weil ich aus diesen Gesprächen immens profitiere. Ich fragte, was für ein Geschenk die wiedergekommenen Beschwerden mitgebracht hätten.

Und ich bekam eine sehr berührende Antwort. Sie sagten, es sei eigentlich genau das gleiche wie bei den Entscheidungen (In meinem Buch No Drama habe ich darüber geschrieben)
Es gäbe grundsätzlich die vier Möglichkeiten.

a)gesund sein und leiden
b)gesund sein und nicht leiden
c)krank sein und leiden
d)krank sein und nicht leiden.

Genauso wie wir glauben, es gäbe die richtige und die falsche Entscheidung, glauben wir, wir leiden weil wir krank sind. Wir haben den Eindruck, gar keine andere Möglichkeit zu haben.

Wer krank ist leidet. Punkt. Was für eine Illusion.

Bestenfalls ist es umgekehrt. Wir sind krank weil wir leiden.

Diejenigen die krank sind, haben auch schon vorher gelitten.

Die Symptome sind quasi ein Warnschild, auf dem steht: Vorsicht, du hast dich da in Gedankenmustern verstrickt, die dir nicht guttun. Bitte hör auf damit.

Klar, mit den Beschwerden ist es vielleicht nicht unbedingt leichter, damit aufzuhören, aber umso notwendiger. Zu den erschwerten Bedingungen ist es ja nur gekommen, weil du vorher zugelassen hast, dass die Situation sich zugespitzt hat.

Ich durfte beschämt erkennen, dass ich tatsächlich immer noch litt. Zwar viel weniger als früher, aber da war immer noch genug was mich störte und im Verhältnis zu den äußeren Umständen eigentlich viel zu wenig Genuss.

Und dann kam auch noch der Satz:

„Worunter auch immer du leidest, wenn du aufhörst zu leiden, kann es sich gar nicht dauerhaft aufrecht erhalten.“

Eigentlich logisch, es ist dann einfach nicht möglich.

Jede Art von Schmerz, egal ob körperlich oder seelisch kann sich nur (weiterhin) manifestieren, wenn du leidest.

Wow, diese Botschaft ist mir echt bis in die letzte Zelle gedrungen. Und ich wusste auf einmal, dass ich da noch einiges üben darf und dass ich die Symptome solange behalten möchte, bis ich alles, was es in diesem Zusammenhang zu lernen gibt, gelernt habe.

Ich habe immer gesagt, dass mein Seelenheil unabhängig von äußeren Umständen sein soll und Symptome sind auch äußere Umstände. Ich nahm die Herausforderung also gerne und stolz an.

Wie so oft wurde meine Annahme nach diesem Entschluss zunächst einmal auf die Probe gestellt und die Beschwerden wurden stärker. Das ist eine ganz normale Reaktion. Doch ich blieb bei meinem Vorhaben und ohne dass ich es eigentlich merkte, verschwanden die Symptome wieder.

Denk bitte daran, dass dein Körper, wie die gesamte Welt in der du lebst, bzw. das was du davon wahrnimmst, nur eine Spiegelung deiner Gedanken und Gefühle ist.
Jede deiner Zellen hört jeden einzelnen Gedanken, den du denkst. Wie „fütterst“ du sie also vornehmlich?
Könnte man hier Verbesserungen vornehmen? 😉

Alles ist so, wie du es dir vorstellst. Allem gibst du erst durch deine Interpretation eine Bedeutung. Wenn du denkst: „Das ist schrecklich“, wirst du es auch so empfinden und dein Körper wird darauf reagieren. Wenn du denkst: „Das ist genau das richtige für mich. Alles im Leben ist ein Geschenk, nichts ist Zufall“, dann wird auch das so sein.

Du kannst nicht darauf warten, bis du wieder gesund bist, um dich gut zu fühlen, denn dann kann es nicht passieren.
Du musst dich gutfühlen, damit du gesund werden kannst.

Mich würde sehr interessieren, ob du diesem Gedankengang etwas abgewinnen kannst und wenn ja, wie es dir gelingt, deine Symptome anzunehmen. Ich freue mich auf deine Kommentare.

Wenn du wissen möchtest, wie dich deine Gedanken bisher daran hindern und du sie zu deinem Vorteil umprogrammieren kannst, kannst du auf dieser Seite gerne ein Impulsgespräch mit mir oder ein kostenloses Kennenlerngespräch mit meiner Assistentin Ursula Winkler vereinbaren um zu erfahren, wie meine Herangehensweise an deine  Problematik ist.

Hol dir hier das Wissen über deinen Körper, dass dir die Annahme erleichtert und dir zeigt, was sich dein Körper bei den Beschwerden „denkt“ und wozu er dich damit einlädt und wie du die nötigen Schritte im Alltag setzen kannst.

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21 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Ich lebte lange in einem Dorf in der Schweiz und lebte von einer Rente, da ich nicht arbeitsfähig bin. Da nun viele neidisch sind, weil ich nicht arbeiten muss und diese finden, ich lebe auf ihre Kosten, hatte ich es nicht leicht, es mir gut gehen zu lassen, obwohl ich auch finde, man muss es sich gut gehen lassen, um gesund werden zu können.
    Aber einige sahen es nicht gerne, dass ich immer im Restaurant sass und manchmal auch dort ass.
    Ein paar Dinge aus dem Artikel kann ich aber gut annehmen, und werde versuchen, sie umzusetzen.

    • von Alexandra Stross

      Lieber Tobias,
      man tritt anderen immer auf den Schlipps wenn man etwas anders macht als die Mehrheit. Doch ist die Frage ob man sich wirklich an der Mehrheit orientieren sollte. Ich orientiere mich lieber an denen, die glücklich sind. Egal was über mich geredet wird. Und wenn ich nicht gleichermaßen in das Urteil falle und ihnen zugestehe zu denken was sie wollen, ohne mich ungerecht behandelt zu fühlen, tun sie sich gleich leichter, damit aufzuhören. Ich denke dass wir rundum für unseren Seelenfrieden selbst verantwortlich sind. Alles Liebe für dich!!!!

  2. Hallo Alexandra,

    dein Artikel beschreibt das, was ich mit meinem BurnOut „gemacht“ habe. Erst als ich ihn angenommen habe, offenbarte sich die Botschaft dahinter und ich weiß nun, was ich zu tun habe.

    Dass dies auch bei „kleineren“ Symphromen auch funktioniert, wurde mir beim Lesen deiner Zeilen klarer!

    Schönen Sonntag!

    LG Stefan

    • von Alexandra Stross

      Lieber Stefan, ja du bringst hier noch einen weiteren wichtigen Punkt aufs Tapet. Solange man im Widerstand ist, zeigt sich die Botschaft nicht. Danke für die wertvolle Ergänzung. Alles Liebe!!!

  3. Liebe Alexandra, danke für deine Worte und deine liebevolle Erinnerung. Jede einzelne Zeile kann ich aus tiefsten Herzen und aus eigener Erfahrung unterschreiben.
    Egal, was sich uns auf körperlicher Ebene zeigt, es ist eine Erinnerung daran, was wir mit unseren Gedanken dazu erschaffen haben.
    Ich hatte Rheuma, Colitis Ulcerosa, Gehirnhautentzündung – das war ein Fakt – das Leiden erschuf ich mir mit traurig, wütend, ohnmächtig machenden Gedanken.Erst als ich das erkannte, meine Krankheit als Geschenk für Veränderungen annahm und meine Einstellung zu mir und meinem Leben veränderte, stellte sich die Heilung ein.
    Danke, dass du mich immer wieder daran erinnerst, wenn sich ab und an mal wieder meine Gedanken „verirren“.
    Herzensgrüße Angela

    • von Alexandra Stross

      Liebe Angela, oh, wow, da hattest du ja schon reichlich Trainingsmöglichkeiten. Wie schön, dass du es geschafft hast, auszusteigen. Es ist nicht immer ganz leicht, sich einzugestehen, dass man selbst verantwortlich ist und es ist ein Punkt, der gerade in Vorträgen heiß diskutiert wird. Doch es ist wunderschön die Erfahrung zu machen, die Dinge beeinflussen zu können, indem man die Verantwortung übernimmt.
      Danke herzlich für deine Rückmeldung und alles Liebe, Alexandra

  4. Liebe Alexandra,
    Danke für deinen tollen Artikel. Ich kann dem geschriebenen von vollem Herzen zustimmen. Ich habe meine MS als guten Lehrmeister erkannt. Wenn die Beine nicht so funktionieren, kann man auch nicht mehr so durchs Leben hetzen. Aber ich bin immer noch zu pflichterfüllt… Das darf ich zur Zeit wieder an einem Muskelfaserriss und einer Bänderverletzung am Innenknie erkennen die ich mir bei einem Sturz in der Wohnung zugezogen habe. Es fällt oft schwer aus alten Mustern auszubrechen.
    Liebe Grüsse
    Von Herzen
    Dagmar

  5. Liebe Alexandra, ich lese gerade das Buch “ Natürliches Entgiften “ . Jeder Anfang ist schwer, aber ohne Anfang kein Ende…. Ich habe sehr viel ausprobiert die letzen 2 Jahre und hab das Gefühl, immer wieder zu scheitern und von Vorne zu beginnen.Von der Schulmedizin angefangen bis Ayuvedische Ernährung über Heilfasten u.s.w. Ich leide an einem Reizdarm, Reizblase, Migräne und Depressionen, all diese Symptome schränken mich sehr ein. Intuitiv habe ich mit natürlichem Entgiften angefangen, dann lese ich no Drama und als letztes Körperwissen einmal anders. Ich bin erst gerade mal in der Mitte des Buches Natürliches Entgiften angelangt und weiß jetzt schon, das ich das Pferd von hinten gesattelt habe und hoffe jetzt den Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden sowie mein Seelenheil zu finden.

    • von Alexandra Stross

      Liebe Conny, bitte hoffe nicht, sondern sorge dafür. Geh mit Bestimmtheit für dieses Ziel und zweifle keine Sekunde daran, dann klappt es. Es liegt in deiner Hand, wirklich.
      Von Herzen alles Liebe!! Alexandra

  6. Wunderbar auf den Punkt gebracht, liebe Alexandra! Danke, dass du Deine Weisheit auf diese Art mit uns teilst! ganz herzlich

  7. Als ich das erste Mal deine Gedanken und Ansichten dazu las, war ich ziemlich begeistert und fest überzeugt, dass ich endlich meinen Ansatz gefunden habe. Ich glaube immer noch daran, doch inzwischen gab es schon jede Menge Phasen, in denen ich alles hinwerfen wollte, weil ich eben endlich gesund – und das bitte zackig – werden wollte. Geduld mit mir selbst war noch nie so mein Ding. Doch ich merke, dass diese Trotzphasen kürzer und weniger heftig werden. Gleichzeitig fällt mir auf, dass ich mich meinem großen Traum wieder mehr zuwende, auch wenn die Zeit dafür immer sehr knapp ist. Doch wenn ich es trotz Alltag schaffe, dann jubelt meine Seele, was wiederum meinem Körper hilft. Dank deiner Unterstützung – deine Bücher, deine Beiträge so wie dieser hier, die leichten Schläge auf den Hinterkopf 😉 – und Ursulas unermüdliche Motivation, sowie ein paar phantastischer Menschen, die ich durch meinen Blog kennengelernt habe, wird es auch weiterhin voran gehen 🙂 Teilweise finde ich es schon gespenstisch, dass deine Beiträge fast immer etwas damit zu tun haben, womit ich mich gerade beschäftige…
    Hab ganz herzlichen Dank für all das!

    • von Ursula Winkler

      Liebe Tanja :-), ganz ganz herzlichen Dank für deine Wertschätzung und wir freuen uns, dass wir dich unterstützen können. Weiterhin ganz viel Erfolg auf deinem Weg zur vollkommenen Gesundheit, Ursula

  8. von evelyn

    liebe alexandra,
    das ist ein sehr mutmachender artikel. danke dafür! nichts an deinen aussagen ist mir fremd.
    was mich allerdings interesieren würde, ist eher persönlicher natur:
    weil du schreibst, innerhalb von ein paar monaten warst du dann gesund.
    mich würde so interessieren, wie diese monate ausgesehen haben. wie sah es z.b. mit medikamenten aus? nahmst du welche – vorher und wenn ja, wie kamst du davon weg?
    wenn man schmerzen hat und medikamente nimmt, um nicht nur die schmerzen zu lindern, sondern auch, um die krankheit doch auch am fortschreiten zu hindern, kann man doch nicht alles sofort einfach wegwerfen, auch wenn man der 100%igen überzeugung ist, dass es der richtige weg ist, den man geht.
    es ist ja zuerst einmal ein weg. man beginnt ja nicht am ziel, oder?
    deshalb wäre es wichtig zu erfahren, wie diese zwischenphasen sein können.
    herzlichen gruß
    evelyn

    • von Ursula Winkler

      Liebe Evelyn, vielen lieben Dank für deinen Kommentar und schön, dass Alexandra dir Mut machen konnte. Ihre ganze Geschichte kannst du im Buch „Der Kreis hat sich geschlossen“ nachlesen, das noch unter dem Namen Alexandra Stelzer erschienen ist. Die Frage die du gestellt hast, lässt sich nicht in ein paar Worten erklären und sicherlich muss hier bei jedem anders vorgegangen werden und ganz fein auf dein persönliches System abgestimmt werden. Schau gerne in unserer Facebook-Gruppe „Körperwissen einmal anders“ vorbei oder informiere dich über eine Zusammenarbeit mit uns auf der Homepage. Alles alles Liebe für dich, Ursula (Assistentin)

      • von evelyn

        danke ursula,

        ich bin in eurer gruppe und ich habe auch bücher von alexandra.
        als ich meinen kommentar heute las, dachte ich – einerseits widerspricht er sich in sich. denn wenn ich mich meinem schmerz hingeben soll …
        andererseits fiel mir ein, dass ich vor über 30 jahren auch über 10 jahre ähnliche beschwerden wie alexandra hatte. und zwar ebenfalls deftigst. dazu noch bewusstseinsveränderungen. damals aber keine medikamente genommen habe und mich dem aussetzte, bis ich es eben auch diesem weg schaffte. (auch ich habe übrigens ein buch darüber geschrieben 😉 )
        es ist anders! es ist anders, sich hinzulegen und zu sagen: dann sterb ich jetzt halt, dann krieg ich einen herzinfarkt oder sonstwas. oder man liegt von schmerzen umfangen und kann sich nicht bewegen. da kommt nicht der tod …
        insofern haben mir dieser beitrag und auch eure kommentare wieder sehr geholfen. zu erkenntnissen … die ich überall gern annehme!
        lieben gruß
        evelyn

        • von Ursula Winkler

          Schön, dass wir dich unterstützen konnten! Alles Liebe weiterhin und viele tolle Erkenntnisse, Ursula (Assistentin)

  9. von Sara

    Liebe Alexandra, ich lese deine Texte so gerne! Sie machen Mut und bestärken einen darin, dass der eingeschlagene Weg (mit Entgiftung etc) der richtige ist. Ich bin schon mein halbes Leben lang krank. Ich bin mir bewusst, dass ich oft negativen Gedanken nachhänge und habe versucht, öfter positiv zu denken. Aber es fällt mir unheimlich schwer.
    Ja, wir sind unseres eigenen Glückes Schmied und sollen dankbar sein für alles, was wir im Leben bekommen. Aber was tut man, wenn man trotz aller Willenskraft nicht über Vergangenes hinwegkommt? Ich hatte eine sehr raue Kindheit, bekam als Teenager Depressionen, habe mich selbst verletzt und wurde tablettensüchtig. Das Ganze gipfelte letzlich in einem Selbstmordversuch. Ich habe über die Jahre sehr viel an mir gearbeitet und finde auch, dass ich mich persönlich einen grossen Schritt entwickelt habe. Dennoch holt mich das Vergangene immer wieder ein und manchmal glaube ich, der Schmerz frisst mich auf. In diesen Momenten kann ich beim besten Willen nicht erkennen, warum mich dieses „Geschenk“ nicht endlich in Ruhe lässt. Ich sah in diesem „Geschenk“ das Potential, mich weiterzuentwickeln. Das habe ich getan und tue ich immer noch, es ist ein schleichender Prozess. Aber allmählich hab ich keine Kraft mehr. Welchen tieferen Sinn oder welche Aufgabe kann denn noch dahinterstecken? Ich wurde ja in diese Situation bereits hineingeboren und habe sie mir damals nicht erst durch negatives Denken selbst erschaffen müssen.

    • von Ursula Winkler

      Liebe Sara, vielen lieben herzlichen Dank für deinen Kommentar und schön, dass Alexandra dir Mut machen kann. Wenn die Symptome immer wieder auftauchen, ist das dahinter liegende „Geschenk“ wie du es beschreibst vermutlich noch nicht in seiner Ganzheit ausgepackt :-). Schau dich mal auf der Homepage unter der Rubrik „Blog“ um. Hier findest du weitere Inspirationen dazu. Alles Liebe für dich, Ursula (Assistentin)

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