5 große Irrtümer rund um das Entgiften

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Über das Thema entgiften kursieren viele Halbwahrheiten. So wird Vieles falsch gemacht, mit dem Ergebnis, dass man sich umsonst plagt oder sogar Schaden davon trägt.

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Seit elf Jahren helfe ich Menschen dabei, ihre chronischen Beschwerden für immer hinter sich zu lassen und wieder in ihrer vollen Kraft zu leben. Ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Begleitung ist dabei nicht nur die punktgenaue Symptomdeutung, sondern auch eine Anleitung zu einer inneren Körperreinigung.
Es kann eigentlich jedes Symptom innerhalb kurzer Zeit lindern, den Organismus zu entgiften, sehr viele sogar vollständig beseitigen. Selbst bei vermeintlich völlig unbehandelbaren Erkrankungen, die zum Beispiel genetischen Ursprungs sind, können damit zumindest die Begleiterscheinungen hintangehalten werden.

Außerdem kann das Körpergewicht reguliert und die Lebensqualität in vielerlei Hinsicht gesteigert werden. Das Thema ist eigentlich immer aktuell aber gerade jetzt, kurz nach den Feiertagen, wo so mancher über die Stränge geschlagen hat, lohnt es sich absolut, dort näher hinzuschauen. Außerdem ist nun der richtige Zeitpunkt um loszulegen, wenn man fit in schlank in den Frühling starten möchte.

Trotzdem ist es auch ein Thema, das innere Widerstände weckt.

Während ausnahmslos alle meiner Klienten, die die nachhaltigen, preisgünstigen und natürlichen Methoden die ich empfehle, ausprobiert haben, schwer begeistert sind, stoße ich beim ersten Ansprechen bei ganz vielen zunächst einmal auf einen großen Widerstand. Auch bei mir ist damals zwischen den ersten begeisterten Berichten von Kollegen, bis zu dem Punkt an dem ich selbst endlich losgelegt habe, ziemlich genau ein Jahr vergangen.
Ich kann also jeden verstehen, der zunächst einmal skeptisch ist. Trotzdem:

Eigentlich alle Bedenken, die geäußert werden resultieren aus völlig falschen Vorstellungen über das Entgiften.

Wer richtig informiert ist und auch die kleinen Tricks kennt, hat weder Nebenwirkungen zu befürchten, noch riskiert er, auf Vieles verzichten zu müssen und am Ende womöglich noch nicht einmal ein befriedigendes Ergebnis zu haben.

Es ist mir ein echtes Anliegen, dich über die populärsten Irrtümer in Zusammenhang mit dem Entgiften aufzuklären, damit du dich nicht länger davon abhalten lässt, natürliche Wege zu Gesundheit und Wunschgewicht für dich zu nützen.

  • Entgiften muss man nicht, der Körper reinigt sich selbst.
    Diese Annahme stimmt grundsätzlich und trifft auf Wildtiere mit Sicherheit zu.
    Für uns Menschen und sogar für unsere Haustiere gilt er leider schon lange nicht mehr.
    Die Großteils industriell gefertigte Nahrung die wir aufnehmen, enthält wenig echte Nährstoffe, dafür aber umso mehr Belastendes. Durch den Nährstoffmangel werden die Bedürfnisse des Körpers nicht erfüllt und wir nehmen im Verhältnis viel zu große Mengen an Nahrung auf.
    Gleichzeitig nehmen wir dem Körper fast jede Möglichkeit,  was er nicht benötigt, wieder loszuwerden. Wir unterdrücken das Schwitzen, trinken zu wenig Wasser, bewegen uns zu wenig, haben träge Därme und pflegen die Haut falsch. Zudem unterdrücken wir künstlich Mechanismen wie reinigende Infektionskrankheiten oder die Regelblutung.

 

  • Entgiften bedeutet zu verzichten und wenn man mit dem Verzicht wieder aufhört, ist alles wie vorher.
    Eine richtig durchgeführte Entgiftung kommt ganz ohne Verzicht aus. Genau das, was am wenigsten bringt, wird am häufigsten durchgeführt: Es wird weniger Nahrung aufgenommen.
    Die herrschende Grundproblematik ist aber die, dass der Körper in Wahrheit zwar bis zu einem gewissen Grad durchaus überversorgt ist, allerdings trotzdem einen Nährstoffmangel leidet. Die wenigen Nährstoffe die aufgenommen werden, erreichen die einzelnen Zellen oft nicht, weil die Resorptionsvorgänge im Darm beeinträchtigt sind und das Gewebe mit Schlackenstoffen verstopft ist.
    Selbst dann, wenn ein Mensch Übergewicht hat, können seine Zellen also Hunger leiden!
    Wird dann als erste Maßnahme weniger Nahrung aufgenommen, wird der Hunger unerträglich.
    Der nachhaltige Weg ist ein anderer. Ganz langsam sollte zuerst das Gewebe gereinigt werden, damit die aufgenommen Stoffe die Zellen wieder erreichen. Erst wenn das gewährleistet ist, sollte langsam die Nahrungsaufnahme reduziert werden. Der Verzicht wird dann gar nicht mehr als solcher empfunden, weil der Körper mit viel weniger auskommt.
    Und die reduzierte Aufnahme kann völlig problemlos beibehalten werden.

 

  • Entgiften hat Nebenwirkungen
    Das trifft nur dann zu, wenn mehr Stoffe aus dem Gewebe mobilisiert, als umgehend ausgeschieden werden können. Also zum Beispiel dann, wenn gefastet wird, untrainiert mit einem überlastenden Sportprogramm begonnen wird oder auch, wenn größere Mengen entschlackende Tees getrunken werden.
    Schonendes Entgiften setzt immer bei der Ausscheidung an, nicht bei der Mobilisierung aus dem Gewebe.
    Dem Körper werden Wege geöffnet, wie er Schlackenstoffe ausscheiden kann. Zum Beispiel über basische Anwendungen oder Wassereinläufe. Anschließend beginnt der Organismus von sich aus, genau im richtigen Maß Stoffe aus dem Gewebe herauszulösen. In welchem Umfang bleibt ihm selbst überlassen.
    So bleiben Nebenwirkungen aus und der gesamte Prozess wird als angenehm wahrgenommen.
    Ich finde es immer so schade, wenn Menschen unangenehme Erfahrungen damit machen, wenn sie ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, nur weil sie nicht umfassend informiert werden.

 

  • Beim Entgiften muss man alle möglichen Substanzen schlucken und viel Geld ausgeben
    Ja, auch solche Wege des Entgiftens gibt es. Ich halte ehrlichgesagt nicht viel davon.
    Ein Organismus, der ohnehin schon überladen ist, sollte zunächst einmal von seinem Ballast befreit werden.
    Wenn deine Wohnung mit Sperrmüll vollgestopft ist, würdest du dann zusätzlich eine Wagenladung Super-Reiniger hinein tragen, der den Sperrmüll zersetzen soll oder würdest du schlicht und einfach etwas hinaus tragen?
    Wenn etwas voll ist, sollte man nichts hineingeben. Das ist mein Grundsatz. Immer den einfachen und natürlichen Weg gehen.
    Teure Kapseln zu schlucken, wenn das Gewebe völlig verschlackt ist, ist oft rausgeworfenes Geld, weil die Substanzen gar nicht dort ankommen, wo sie hinsollen.

 

  • Wenn das mit dem Entgiften so einfach wäre, würden es ja alle machen
    Könnte man meinen, leider ist es aber nicht so. Der Grund liegt in erster Linie darin, dass man ausgerechnet über die einfachen Methoden oft nicht informiert wird, weil keine finanziellen Interessen dahinter stehen.
    In unserer Gesellschaft zählt der Gewinn mehr als der Kundennutzen, das ist bekannt. Konsumiert wird das, was in den Medien propagiert wird und das ist wiederum das, was großen Firmen den meisten Gewinn bringt.
    Nachhaltige Methoden werden dagegen oft völlig zu Unrecht mit dem Prädikat „esoterisch“ versehen und in die Schmuddelecke gedrängt. (Natürlich gibt es auch Scharlatane in der Alternativen Branche, aber die gibt es überall anders auch.)

 

Nur du selbst kannst entscheiden, was dir plausibel erscheint und was dir guttut.
Wenn du dich für verständlich erklärtes, umfangreiches Hintergrundwissen zum Thema Entgiften und die genaue praktische Anwendung mit allen Tipps und Tricks interessierst, dann hol dir mein neues Buch „Natürliches Entgiften – Befreiung für Körper, Geist und Seele“
Nach dem Erscheinen war es innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 der Ratgeber Medizin und Gesundheit allgemein auf Amazon.

 

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9 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,
    herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Website. Gefällt mir sehr.
    Das Thema Entgiften passt gerade gut. Ich behandle momentan das Thema Faszien intensiver. Sie speichern Schlackenstoffe und Fett, dem die Leber nicht mehr Herr wurde, weil sie mit dem Abbau von Alkohol und verarbeiteter Lebensmittel und Zucker ausgelastet ist. Und verklebte Faszien führen früher oder später zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen.
    Ich werde dein Buch gerne empfehlen.
    Alles Liebe
    Birgit

  2. von Dr. Werner Ockels

    Warum gibt’s kein e-Book? Meine Bücherregale sind voll!

  3. Liebe Alexandra,

    Ich habe ALLE Deine Bücher gelesen…. teilweise verschlungen und das nicht nur einmal! 10000 und mehr Dank! Deine Erfahrungen zu teilen ist so wertvoll!!!
    Vor zwei Jahren mit Eintritt der Menopause wurden meine Schmerzen ( Bindegewebe, Muskeln,Sehnen…tiefer Rücken) unerträglich. Nach 500m gehen, hatte ich :das Gefühl als hätte mir jemand Säure in den Körper gegossen.Vor 3 Jahren bin ich noch regelmäßig 6 km joggen gewesen.
    Achtjährige wichtig: seit 30 Jahren koche ich frisch und meist Bio.
    Habe nach Deinem Buch : Basenanwendungen,
    Einläufe gemacht, basisch ernährt, 2/Wo Saunagänge, dann Heilfasten, Hydrocolon, Darmaufbau… etc.
    Ich habe mich Filter gefühlt, mehr Energie gespürt.Die Schmerzen blieben…nach anfänglicher leichter initialer Reduktion. Gewichtsreduktion gab es nie… im Gegenteil.
    Diagnosen nach langer Odyssee: EBV chron./ Herpes/ Post-Lyme Borreliose, leaky gut, und nun Kryptopyrollurie. Das erklärt einiges…. In der Dunkelfelddiagnostik waren die Viren- Bakterien und Parasiten sowie die Schwermetalle nach der Therapie nicht mehr nachweisbar…. diese sind offensichtlich nun im Körper und Darm…
    Hast Du Erfahrungen damit??? Wie Du auch publiziert hast: “ mit dem Entgiften muss man vorsichtig umgehen! Wie bekomme ich das Gift, die Säure, die Schlacken trotz einer Entgiftungsstörung aus meinem Körper? Ich bin verzweifelt auf der Suche wieder gesund zu werden und wäre sehr sehr dankbar für “ erfahrene Unterstützung.

    Alles Liebe- herzlich Gabriele

    • von Alexandra Stross

      Liebe Gabriele,
      herzlichen Dank für dein liebes Feedback. Für mich hört sich das so an, als wäre da noch eine geistig-seelische Thematik entweder noch gar nicht gesehen oder noch nicht praktisch umgesetzt worden. Entgiften ist ja nur eine Schiene meiner Arbeit, es unterstützt das Loslassen auf allen Ebenen, aber manchmal reicht es nicht.
      Vielleicht hast du Lust mal ein Kennenlerngespräch mit mir oder Ursula zu vereinbaren?
      Alles Liebe für dich, herzlich, Alexandra

      • von Gabriele Buchholz

        Liebe Alexandra,

        vielen Dank für Deine empathische Rückantwort. Natürlich habe ich darüber auch nachgedacht und nehme Deine “ Idee“ gerne an. Das, obwohl ich mich seit ich denken kann… immer wieder auf dieser Ebene auf die Suche begeben habe. Als “ Kind“ Alkoholabhängiger Eltern habe ich mich sehr bald “ aus dem Haus “ gemacht.. Danach eine langjährige NLP Ausbildung und einige Familienaufstellungen nach Hellinger. Mit 57 erfuhr ich ganz nebenbei von vielen Lebenslügen meiner Mutter u.a. dass ich die ersten beiden Lebensjahre bei meiner Tante aufgewachsen bin. Zuletzt habe ich durch die hervorragende Seite http://www.narzissmus.org
        erkannt, dass meine Mutter eine solche Persönlichkeitsstörung hat. Dann habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und mich meines Erachtens im Rahmen einer hervorragenden Therapie “ abgelöst“….. Dennoch…. ich folge gerne Deinem Rat und “ sehe nochmal genauer hin“ zur Zeit sind die Symptome so extrem schlimm, dass ich erst Kraft sammeln muss.
        Hab lieben Dank und ja😊 Ich melde mich gerne… eigentlich ist mir die persönliche Begegnung am Liebsten – telefonieren strengt mich sehr an- ich sende Dir liebe Gedanken – Gabriele

        • von Alexandra Stross

          Liebe Gabriele, da bin ich ganz bei dir, telefonieren mag ich auch nicht, aber Skype ist fast wie persönlich. Sehr gerne kann man mich aber auch persönlich besuchen.
          Alles Liebe inzwischen!!! Herzliche Grüße, Alexandra

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