Chronische Beschwerden: Zäumst du dein Pferd beim Gesundwerden von hinten auf?

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Du arbeitest doch gegen dein eigenes Geschäft, wenn du den Leuten sagst, wie sie sich selbst helfen können!“

Diesen Satz habe ich von wohlmeinenden Freunden und Verwandten schon oft gehört. Ich sehe das anders.

 

Erstens kann ich mich über meinen Geschäftsgang nun wirklich nicht beschweren, weil ich phasenweise nicht einmal mehr Neukunden annehmen kann. Zweitens ist es für mich das Um und Auf beim Gesundwerden, dass die Betroffenen den Prozess verstehen und auch aktiv daran teilhaben. Nur so kann der Selbstwert wieder aufgebaut werden, Ängste können aufgelöst werden und der Erfolg der gemeinsamen Arbeit wird nachhaltig sein und nicht nur kurz anhalten.
Ich möchte zufriedene Kunden und keine abhängigen.

Wenn du die Tipps die ich dir heute gebe befolgst, kannst du dir eine Therapie –egal welcher Art- womöglich sogar ganz sparen.

Und umgekehrt:

Fang gar nicht erst eine Therapie an, ehe nicht gewährleistet ist, dass die grundlegendsten Bedürfnisse deines Körpers und deiner Seele gestillt sind.

Ganz ehrlich gesagt bin ich immer wieder fassungslos, dass Menschen bereit sind, Unmengen an Geld auszugeben, sich operieren zu lassen oder andere schwerwiegende Maßnahmen über sich ergehen zu lassen, bevor sie zum Beispiel genügend trinken.

Mein wichtigster Rat an dich ist: Leiste zuerst deinen eigenen Beitrag zu deiner Gesundheit und stelle sicher, dass dein Körper gut versorgt ist.
Wenn dem nicht so ist, kann dir womöglich der beste Therapeut der Welt nicht helfen.

Doch was sind die Grundbedürfnisse deines Körpers und wie sorgst du gut für dich?

  • Achte darauf, ausreichend Wasser zu trinken. Wasser hat die Fähigkeit, Stoffe an sich zu binden, die nicht mehr gebraucht werden und leitet sie aus. Was der Staubsauger in deiner Wohnung ist, ist das Trinkwasser in deinem Körper. Bei durchschnittlicher Größe und normalem Gewicht, solltest du etwa 2 Liter Wasser täglich trinken. Aber Vorsicht, bitte ohne Kohlensäure! Kohlensäure heißt nicht nur so, sie ist eine Säure und muss vom Körper entgiftet werden.
    Vor allem heißes Wasser wirkt besonders ausleitend. Im Ayurveda kocht man es 10 Minuten bei offenem Deckel und trinkt es anschließend heiß in kleinen Schlucken.
    Du brauchst das Wasser auch als Transportstoff für sämtliche Stoffe in deinem Körper. Oft können Reaktionen nur deswegen nicht ablaufen, weil die Reaktionspartner mangels Wasser nicht treffen können. So als würden Schiffe im trockenen Flussbett stecken bleiben.
    Sehr viele Beschwerden entstehen nur, weil der Körper dehydriert ist, das heißt, dass zu wenig Wasser zur Verfügung steht
  • Bewege dich regelmäßig, vorzugsweise an der frischen Luft.
    Wenn ein Tier in Stress gerät, läuft oder kämpft es. Die ausgeschütteten Stresshormone werden abgebaut und das System ist wieder ausgeglichen. Wir Menschen sind oft starkem Stress ausgesetzt, sitzen aber den Großteil des Tages. Die Anspannung wird so zum Dauerzustand.
  • Achte auf deine Ernährung.
    Auch wenn es im Alltag schwierig ist, sei es dir wert, dich gesund zu ernähren. Versorge deinen Körper ausreichend mit Nahrung, die basisch verstoffwechselt wird, sowie Vitamine und Mineralstoffe enthält.
    Greife mehrmals täglich zu Obst und Gemüse, verzichte bestmöglich auf Zucker, weiße Mehle und industriell gefertigte Nahrung.
    Reduziere die Aufnahme von tierischem Eiweiß (Fleisch, Milchprodukte).
  • Unterstütze deinen Darm. Die chinesische Medizin unterscheidet Yin- und Yang-Organe.
    Die Yin-Organe sind kompakt und arbeiten den ganzen Tag, wie z.B. das Herz, die Niere oder die Leber. Die Yang-Organe sind hohl und können immer nur kurzfristig Leistung erbringen, wie der Magen, der Darm oder die Blase. Leider ist der Darm bei den meisten Menschen der westlichen Welt so gestaut und verschlackt, dass er ständig arbeiten muss. Dafür ist er nicht gemacht. Die Folgen sind unter anderem Darmträgheit und häufige Müdigkeit.
    Gönne deinem Darm zumindest 12 Stunden Ruhe, indem du dafür sorgst, dass diese Zeitspanne zwischen deinem Abendessen und deinem Frühstück strikt eingehalten wird.
  • Achte auf ausreichend ruhigen Schlaf.
    Du weißt wahrscheinlich selbst, wie viele Stunden du schlafen musst, um dich erholt zu fühlen. Gönne deinem Körper diese Zeit, so oft es geht und halte dich womöglich an einen fixen Schlafrhythmus.
    Entferne Spiegel aus deinem Schlafzimmer oder verhänge sie mit Tüchern. Spiegel beleben die Raumenergie und stören deine Tiefschlafphase.
    Auch Elektrogeräte in der Nähe des Schlafplatzes beeinträchtigen deine nächtliche Erholung.
  • Sorge regelmäßig dafür, dass dein Körper die Gelegenheit hat, Schlackenstoffe auszuscheiden, zum Beispiel über basische Bäder oder Wassereinläufe.
  • Atme bewusst und tief.
    Indem wir saures Kohlendioxid abatmen, tragen wir zu unserer Entgiftung bei, umso mehr, je tiefer wir atmen.
  • Achte auf ein ausgeglichenes Sexualleben. Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität sind ein wichtiges Grundbedürfnis für Körper, Geist und Seele.
    Wenn du keinen Partner hast, ist es umso wichtiger, dir selbst regelmäßig Zuwendung zu schenken und wenn da einer ist, vielleicht wäre genau heute der richtige Zeitpunkt, in einmal wieder zu verführen.

    Du entscheidest tagtäglich mit allem was du tust, wie laut dein Körper mit dir kommunizieren muss, bevor du seine Bedürfnisse erfüllst.

    Wenn du unter Beschwerden leidest, ist das ein wichtiger Hinweis darauf, dass du bereits einige leise Hinweise übersehen hast.

    Wenn du Symptome hast, obwohl du gut auf dich achtest, kann das zum Beispiel an krankmachenden Verhaltensmustern oder einer nicht gelebten Bestimmung liegen.

    In diesem Fall kannst du dir gerne auf dieser Seite anschauen, welche Methode der Zusammenarbeit mit mir für dich geeignet ist.

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4 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,
    dem schließe ich mich vollkommen an – es liegt so viel in unserer Hand, doch wie wenig nützen wir es? Da wird jahrelang auf ein „Problem gespart“, und dann soll es möglichst rasch wieder verschwinden.

    Mit der „Arbeit an mir selber“ (egal ob wie oben beschrieben, ich meinen Körper „artgerecht“ erhalte oder mental, etc. arbeite an mir) – dauert ein Gesundungsprozess einfach länger. Geduld ist angesagt. Aber wie gesagt, das Problem ist ja auch nicht gestern gesäht worden.

    Die Schulmedizin unterstützt diesen Wunsch, der aber nicht immer ausschließlich positive Effekte auf den Körper hat. Oftmals ist es eine Symptomverschiebung – den Ausschlag bist du zwar los, aber dafür hast du Husten…

    Schulmedizin ist wichtig und gut, kann aber auch nur dann helfen, wenn der Körper (wie oben beschrieben) richtig gepflegt wird. 😉

    In der TCM-Beratung sagen ich auch gerne, alles beginnt mit dem „ersten Dominostein“, der umfällt. All die anderen „Wehwehchen“ sind dann eigentlich nur Produkte des ersten…

    Liebe Grüße
    Eva Laspas

  2. HI Alexandra,

    Es wäre so einfach, unseren Körper einigermaßen gesund zu halten. Doch wie Eva schon schreibt, ist es ein Prozess, um von jahrelangen schnell, schnell einen Burger zu Mittag reinstopfen bis zum bewussten „artgerechten“ Essen.
    Das erfahre ich gerade mit meiner Familie. Es ist schön, die Auswirkungen zu fühlen, dennoch hat es ein wenig gedauert, um eingefahrene Wege zu verlassen.

    LG Stefan

  3. Hallo Alexandra,

    auch ich kann da nur sagen, der Mensch hat es selber in der Hand was er mit seinem Leben und somit seiner Gesundheit anstellt. Würden alle vernünftiger mit ihrem Körper umgehen und auch mehr Vorsorge betreiben, dann könnte man sich viele Therapien, Schmerzbehandlungen etc. sparen.

    Doch so schön und leicht das klingt, ich glaube der Mensch neigt irgendwie eher dazu genau das Gegenteil zu tun. Ich denke doch dass mittlerweile der Großteil der Menschen weiß (oder zumindest wissen müßte)was gut und gesund für sie und somit ihren Körper wäre, aber trotzdem machen es die meisten nicht. Wir werden ja so viel von den ganzen Medien aufgeklärt und wir hören es auch immer wieder und jeden Tag, aber es umzusetzen ist das Problem.

    Für die meisten ist es eben normal und es gehört zu ihrem Alltag, dass man ab und zu krank ist. Ja dann gehen wir halt zum Arzt, es gibt ja Gott sei Dank schon eine Medikament für fast alles. Also Pille rein und nach ein paar Tagen geht´s schon wieder. Aber irgendwo ist dann auch mal Schluss. Und dann heißt es oft von diesen Patienten man könne ihnen nicht mehr helfen. Na irgendwann ist auch die Schulmedizin am Ende, so tragisch das auch klingt.

    Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Kommentar zu diesem Thema abgeben, hab mich jetzt aber etwas verplappert. Auf jeden Fall teile ich voll und ganz die Meinung zu diesem Artikel und kann auch nur dazu raten, dass die Leute eben vernünftiger mit ihrem Körper umzugehen versuchen sollten. Geht vielleicht nicht an einem Tag, man hat den Körper auch nicht an einem Tag ruiniert, aber man sollte sich Zeit nehmen und zumindest mal einen Anfang machen.

    LG
    Manfred

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