Die Krux mit dem Loslassen: 5 Tipps die wirklich helfen

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Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade von Eva Laspas mit dem Thema Gesundheitsförderung
und enthält ganz kurze Auszüge aus meinem neuen Buch „Natürliches Entgiften – Befreiung für Körper, Geist und Seele.“
Denn Loslassen ist tatsächlich eine höchst wirksame Gesundheitsförderung für mich.

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Der Großteil aller Probleme entsteht dadurch, dass ein Ungleichgewicht besteht, zwischen dem, was ihn ein System hineinkommt und dem was hinten wieder hinausfließt.

Das gilt auf allen Ebenen, also körperlich und seelisch-geistig.

Das Ding mit dem Loslassen fällt fast jedem schwer. Ich habe in meinem Leben selten jemanden kennen gelernt, der es beherrschte. Genaugenommen kann ich mich im Moment an gar niemanden erinnern. Diejenigen die es „können“ tun es, weil sie die Notwendigkeit erkennen, aber nicht, weil sie es ebenso genießen wie das Annehmen. Wir haben es einfach nicht gelernt.

Unsere Gesellschaft ist trotz unseres Reichtums geprägt von einem Mangeldenken. Viele Menschen tragen eine permanente latente Angst in sich, zu kurz zu kommen und ungerecht behandelt zu werden. Die meisten von denen, die diese Angst nicht mehr haben, konnten sich erst nach jahrelanger Arbeit an sich selbst davon befreien. Sie wird uns von allen Seiten von klein auf vorgelebt und ohne es zu bemerken, übernehmen wir sie.
Wie viele Menschen kennst du, die das tiefe Vertrauen in sich haben, immer genug zu haben, die absolut freizügig sind in ihrem Geben, ohne aufzurechnen und eine Gegenleistung zu erwarten und die sowohl Gegenstände, als auch Tiere und Menschen in ihrem Leben einfach ziehen lassen können, ohne unsägliche Schmerzen deswegen zu leiden?

Loslassen bedeutet, Kreisläufe vollenden zu können

Nicht loslassen zu können oder zu wollen, bedeutet, Kreisläufe nicht zu vollenden. Der Fluss des Lebens besteht im Nehmen und Geben und zwar in ziemlich genau demselben Grad. Sonst kommt es zu Verstopfung und Stagnation und Stagnation bedeutet Tod.
Das ist es, was sich in unseren Körpern zeigt. Es geht im Verhältnis viel mehr hinein als hinaus, das was zu viel ist, beginnt zu faulen und alles zu verstopfen und am Ende vergiften wir uns selbst. Dabei geht sukzessive unsere Lebendigkeit verloren und unsere Verbindung zu unserer wahren Natur.

Wenn wir uns so verhalten, sind wir kein Teil der Natur mehr, wir stellen uns gegen das Leben.

Kannst du dir einen Baum vorstellen, der sich im Herbst weigert, seine Blätter herzugeben? Eine Blüte, die nicht verblühen oder eine Raupe, die kein Schmetterling werden will? Könnte ein Baby denken wie ein Erwachsener, würde es sich mit ziemlicher Sicherheit mit all seiner Kraft gegen die Geburt wehren. Warum sollte es die warme Geborgenheit des mütterlichen Leibes aufgeben, um sich unter Schmerzen in einen schleimigen engen Kanal pressen zu lassen?

Es ist tatsächlich unser Denken, dass uns von der Natur entfernt. Wir glauben, alles besser zu wissen als das Leben und wollen alles kontrollieren. Dabei bringen wir uns unmerklich immer mehr in die Bredouille und wenn wir endlich merken, wo wir hingeraten sind, können wir nicht mehr nachvollziehen, wie das passieren konnte.

Ich weiß hier wirklich, wovon ich spreche, denn als ich begann, mit Bewusstsein auf die Dinge zu schauen, durfte ich feststellen, dass ich eigentlich mit allen Aspekten des Loslassens erhebliche Probleme hatte. Abschiede jeder Art konnte ich kaum ertragen. Selbst wenn es sich nur um Bekannte handelte und ich wusste, ich würde sie länger nicht mehr sehen, löste das einen unglaublichen Schmerz in mir aus. Bei Familie und lieben Freunden litt ich im Anschluss an schöne gemeinsame Stunden oft tagelang.

Abgeschlossene Zyklen wie das Ende der Schulzeit oder des Studiums waren für mich kein Grund zu feiern. Als mein gesamter Jahrgang bei der Abiturfeier gemeinsam auf der Bühne das Abschlusslied singen sollte, war ich leider nicht dabei, weil ich in einem der Gänge des Schulhauses auf dem Boden kauerte und Rotz und Wasser heulte. Da ich nämlich noch dazu das mit dem Hineinsteigern konnte, habe ich später dann auch das Buch „No Drama“ geschrieben. 😉

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du dir mit dem Loslassen leichter tust und dadurch auch deine Gesundheit förderst

  • Durchbrich immer wieder bewusst deine Verhaltensmuster und probiere Neues aus. Wann immer du merkst, dass duetwas stets auf die gleiche Art machst, mach es anders und finde heraus, wie es sich anfühlt. Gerade bei Gewohnheiten fällt vielen Menschen das Loslassen am allerschwersten, dabei gibt es überhaupt nichts zu befürchten. Sollten nämlich mit der neuen Variante schlechte Erfahrungen gemacht werden, wird dir nichts leichter fallen, als zu deiner alten Gewohnheit zurückzukehren. Die nimmt dir in der Zwischenzeit bestimmt niemand weg.
  • Sei kreativ! Wirklich jeder hat eine kreative Ader! Du musst keine Gedichte schreiben, Kunstwerke malen oder Musik komponieren, aber vielleicht schreibst du ein Tagebuch, klebst Collagen, erfindest beim Kochen neue Gerichte. Probiere dich aus, so wie du das als Kind gemacht hast und erfreu dich am Tun, ohne dich darum zu kümmern, ob das Ergebnis vorzeigbar sein wird.
    Auch die positiven Dinge verstopfen das System, wenn sie nicht heraus dürfen.
  • Lebe deine besonderen Talente aus. Beschenke die Welt mit dem, was nur du kannst. Auch darin besteht eine Form der Großzügigkeit und trotzdem wirst du feststellen, dass du damit im Endeffekt dich selbst am Allermeisten bereicherst.
    Was hattest du in deiner Kindheit für Träume und was könntest du davon in dein heutiges Leben integrieren? Worauf wartest du?
  • Miste regelmäßig in deiner Wohnung aus und trenne dich von Gegenständen, die du seit Monaten, vielleicht sogar Jahren, nicht in der Hand gehabt hast.
    Eine bewährte Technik ist hierzu, nicht Zimmer für Zimmer vorzugehen, sondern an einem Platz der Wohnung die Gegenstände einer Gattung aus allen Zimmern aufzutürmen. Also beispielweise einen Schuhberg aufzutürmen oder einen Bücherberg.
  • Setze auch auf der körperlichen Ebene an.
    Den Körper durch Entgiften innerlich zu reinigen, schwemmt nicht nur Giftstoffe und Stoffwechselabfälle aus, sondern befreit dich auch von alten blockierenden Energien, die an diese Einlagerungen gebunden waren.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar schwere Traumen durch eine körperliche Entgiftung leichter verarbeitet werden können.
    Sämtliche Infos über die praktische Durchführung der ausschließlich ganz natürlichen, schonenden und kostengünstigen Methoden sowie das gesamte Hintergrundwissen, bekommst du in meinem Buch „Natürliches Entgiften –Befreiung für Körper, Geist und Seele“

Hier geht’s zum Buch

Auf dieser Seite kannst du gerne ein Impulsgespräch mit mir oder ein kostenloses Kennenlerngespräch mit meiner Assistentin Ursula Winkler vereinbaren um zu erfahren, wie meine Herangehensweise an deine  Problematik wäre.

 

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5 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra, danke dir für deinen wertvollen Puzzlestein des Loslassens zu meiner blogparade Gesundheitsförderung. Es ist richtig, in ein volles Gefäß kann nichts Neues kommen. 😉 Lg Eva

  2. Liebe Alexandra,
    durch Zufall bin ich Dir in Form Deines Buches „Natürliches Entgiften“ begegnet. Ein Aha…es passte einfach zu dieser Zeit und in meine Lebenssituation mit fast 60. Ich habe begonnen zu entgiften und es fühlt sich gut an.
    Zum Thema:
    In diesem Jahr habe ich manches losgelassen. Überglücklich bin ich, dass ich mit Beginn dieses Jahres das Rauchen losgelassen habe. Ohne Medikamente, ohne andere Hilfsmittel. Meinen alten Arbeitgeber und gehässige Kollegen habe ich auch losgelassen und arbeite nun für mich. Geist und die Seele fühlen sich gut.
    Nun, meine Frage zum Loslassen bezieht sich auf einige mir nahe stehende Personen. Die haben halt so ihre Gewohnheiten. (Schwiegereltern 80+)
    Wenn ich dann manchmal zu meiner Frau sage… mein Gott das schon wieder, dann sagst sie…
    lass den beiden ihre „Rituale“. Das gibt ihnen Sicherheit. Ist das so?
    Aus meiner Sicht sind die beiden in ihren Ritualen gefangen. Wie zBsp. um 12:30 Uhr „muss“ zu Mittag gegessen werden. Essen ist der Sex des Alters 🙂 Oder ist das mit dem loslassen in einem bestimmten Lebensabschnitt nicht mehr so wichtig? Anders?

    • von Ursula Winkler

      Lieber Axel, vielen lieben Dank für deinen Kommentar und herzlichen Glückwunsch für die vielen Erfolge :-). Zu deiner Frage… prinzipiell können wir nur für uns selbst entscheiden, was wir loslassen möchten und was nicht. Auch wir haben (in jedem Alter) Dinge die wir nicht loslassen wollen, warum auch immer. Wenn wir dieses Prinzip für uns verinnerlicht haben und uns mehr und mehr befreien ist dies wunderbar, doch eines der wichtigsten Prinzipien ist, den anderen so zu lassen wie erst ist. Wir können vielleicht mal hier oder da (am besten nur, wenn wir gefragt werden) sagen, oh es hat mir soviel Freiheit geschenkt, dies oder das loszulassen. Das ist oft mehr Motivation, wie wenn ich den anderen dazu bewegen möchte, das eine oder andere zu verändern – wo ich der Meinung bin, dass er sich einschränkt. Und das gilt für jedes Alter ;-). Viele liebe Grüße und weiterhin ganz viel Erfolg beim Loslassen ;-), Ursula Winkler (Assistentin)

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