Freiheit im Denken, raus aus dem Gedankenkäfig!

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Ich bin eine, die immer sehr genau wusste, was sie wollte und meistens hab ich es auch bekommen. Für mich war meine Durchsetzungsfreude so etwas wie ein Qualitäts-Siegel.
Dann kam meine Krankheit, gegen die ich überhaupt nichts ausrichten konnte. Was für eine wertvolle Lektion.

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Heute bin ich gesund, frei und flexibel. Ich brauche mich nicht mehr durchzusetzen.

Das ist im Übrigen mein Beitrag zur Blogparade von Andrea Hiltbrunner http://bit.ly/155hlPl
Danke, Andrea, für die Inspiration.

Es hat mich gesund gemacht, meine eingefahrenen Wege verlassen zu können. Ja, klar, auch irgendwie im Außen. Ich habe unter anderem meinen Job gewechselt und bin nicht mehr mit dem gleichen Mann verheiratet. Aber das war es nicht. Das hat sich nur daraus ergeben.
Die Veränderung fand im Innen statt.

Ich habe meine Fenster geöffnet, meine eingefahrenen Standpunkte hinausgeworfen und Impulse von allen Seiten hereingelassen.

Zunächst nicht freiwillig, nur unter dem Druck meiner Krankheit. Es war das Einzige was ich noch nicht probiert hatte und schließlich wagte ich es.
Sehr schnell habe ich gesehen, wie unglaublich es sich anfühlt.
Wachstum.

Seit vielen Jahren arbeite ich nun mit Leuten, die schon lange mit hartnäckigen Problemen kämpfen und echt anstehen.
Schon beim Erstkontakt fühle ich, wer es locker schaffen wird und wer wahrscheinlich bald wieder aufgibt.
Es ist die Art zu reden und zuzuhören.

Erstere hören zu, sagen dann so Dinge wie:

„Ok, das hab ich schon gehört, aber es ist mir noch nicht ganz gelungen, das umzusetzen, vielleicht kannst du mir da noch den einen oder anderen Tipp geben.“

oder

„Da muss ich erst mal drüber nachdenken.“

Zweitere suchen nach Gegenargumenten.

„Hab ich alles schon gemacht, funktioniert bei mir nicht.“

„Ja, das stimmt schon, was du sagst, aber in meinem Fall ist es etwas anderes.“

Sofort erkenne ich mich wieder, erinnere mich an meine schweren Zeiten und bin dankbar, dass ich da so gut wie durch bin.
Diesen Menschen versuche ich in erster Linie nach dem Ho´oponopono-Prinzip zu helfen, das davon ausgeht, dass alles, was dir begegnet von dir mitverursacht wurde.

Ich öffne mein Herz, um genau diese verhärtete Seite meines Gegenübers zu lieben und bearbeite das Ganze noch einmal an mir selbst. Wo bin ich noch hart? Wo kann ich nicht raus aus meinem Urteil?

Freiheit bedeutet für mich viel mehr als meine Arbeitszeit frei zu wählen oder meine Wunschkunden auszusuchen. Auch wenn das natürlich eine feine Sache ist.

Freiheit kann sich erst dann im Außen zeigen, wenn sie im Innen schon da ist.

Ich durfte die Erfahrung machen, wie großartig es ist, Dinge, die ich eigentlich ablehne, auszuprobieren.

Als ich alles kontrollieren wollte, der Welt meinen Weg aufzuzwingen versuchte, bekam ich eine Krankheit die mich in die Hilflosigkeit zwang.
Das war genau so lange schrecklich, bis ich mich ergab, dann löste sich alles auf.

Als für mich klar war, dass ich mich nie scheiden lassen würde, weil ich für alle Probleme die richtige Herangehensweise kannte, bewies mir das Leben ein weiteres Mal, dass es schlauer war als ich.

Wenn ich heute merke, dass ich starr werde in meiner Haltung, halte ich inne und genieße es mich zu öffnen.

Zunächst ist es kein Genuss, nur Gegenwehr aber dann auf einmal wechselt das.

Im Gespräch mit jemandem, der auf den ersten Blick einen absoluten Blödsinn redet, höre ich einfach zu. Mit der Überzeugung, dass ich ganz bestimmt etwas für mich werde rausholen können.

Wenn ich einen Klienten ablehne, beginne ich bewusst, ihn zu lieben. (Ja, Liebe kann man einfach tun, wenn man sich dazu entschieden hat.)

Wenn ich meinem Mann ausweichen möchte, gehe ich auf ihn zu.

Nein, das heißt nicht, dass ich immer nachgebe.

Das ist eine völlig andere Ebene. Nichts von dem, was ich tue, tue ich um dem anderen zu gefallen und einem Konflikt auszuweichen. Ich tue es für mich, weil ich mich nicht mehr meinem Muster unterordnen möchte, mich durchzusetzen und einen Konflikt zu provozieren.

Ich möchte mich befreien von meinem Mustern und meinen Schweinehunden, von meinen starren Urteilen und Glaubenssätzen. Ich möchte in den verschiedenen Lebenssituationen die freie Wahl haben aus einer Fülle von Möglichkeiten, wie ich darauf reagieren möchte und nicht wie ein Statist im Film meinen Mustern zusehen.
Ich möchte von Menschen mit völlig anderen Ansichten lernen, anstatt sie abzulehnen.
Ich möchte wachsen.

Und es ist Freiheit für mich, dass mir das nach und nach gelingt.

Von Herzen möchte ich dich einladen einmal so zu denken und die Dinge anders anzugehen.
Wenn es dir nicht gutgeht und auch deine Gedanken begrenzt sind, entgifte deinen Körper und auch deine Gedankenwelt wird folgen.

Seele und Körper sind ganz fest miteinander verbunden. Indem du deinen Körper innerlich mit sanften, natürlichen Methoden reinigst, wirst du nicht nur deine Symptome schnell lindern können, sondern du wirst auch deiner Seele das Loslassen erleichtern.
An allem was in deinem Körper eingelagert ist, sind auch Energien gebunden.

In meinem Buch „Natürliches Entgiften“ kannst du nachlesen, wie du das praktisch machst.

Hier geht’s direkt zum Buch.

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9 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Guten Morgen Alexandra,

    Schöner Artikel. Ich habe in den letzten Jahren auch gelernt, dass der Körper mir ganz genau sagt, wo es „hapert“ im Leben! Ich befinde mich mitten in diesem Prozess und würde wohl zu den von dir erwähnten „habe davon gehört, aber wie umsetzen“-Menschen gehören.

    Es ist auf jeden Fall schön, zu wissen, dass man das eigene Leben wirklich selbst verbessern kann.

    Schönes Wochenende!

    LG
    Stefan

    • Lieber Stefan, die die nachfragen, wie sie es umsetzen können, sind die, die es immer schaffen. Fragen stellen ist immer gut. Alles besser wissen führt in die Sackgasse. Ich habs bis zum Erbrechen getestet. 🙂
      Danke für dein Feedback und auch dir ein schönes Wochenende

  2. Wundervoller Beitrag Alexandra. Ich bin so dankbar Menschen wie dich zu kennen und zu wissen: es gibt einen anderen Weg! Und es wird Zeit, dass wir ihn gehen und WACHSEN 🙂
    Alles Liebe Stefanie

  3. von Renate

    Dein Beitrag ist wieder einmal sehr gut geschrieben und er berührt mich sehr. .esR regt mich an über mein Leben nach zu denken und vieles Spiegelt sich.
    Vielen Dank für deine hilfreichen Anregungen..
    Schade das du so weit weg arbeitest. Lg Renate aus der Nähe von Berlin

    • Liebe Renate,
      herzlichen Dank für dein Feedback.
      Ich arbeite übrigens quasi in deinem Wohnzimmer. Ca 3/4 meiner Klienten betreue ich über Skype. Es gibt auch kostenlose Kennenlerngespräche im Ausmaß von ca. 20 Minuten.
      Alles Liebe, Alexandra

  4. Liebe Alexandra,
    wieder einer deiner wunderbaren Artikel, was mir ganz besonders an jedem einzelnen gefällt, sie strotzen vor Kraft und Mut und das überträgt sich beim Lesen direkt auf mich.
    Deine Haltung Menschen gegenüber ist bewunderswert, ich bemühe mich ebenfalls darum, doch ich bin ehrlich, es gelingt mir nicht immer.
    Alles Liebe
    Birgit

  5. Hallo Alexandra! Ich habe Deinen Post bei Andrea Hiltbrunner entdeckt. Da ich unterschiedliche Blickwinkel zu einem Thema liebe, habe ich mich dazu entschlossen auch eine Blogparade zu starten: http://www.verenalinhart.com/?page_id=571 Ich möchte Dich dazu einladen und würde mich freuen auch von Dir zu diesem Thema etwas zu lesen! Herzliche Grüße, Verena Linhart

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