Hemmungslos entscheiden oder was hat deine Gesundheit mit deiner Entscheidungskraft zu tun?

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Wahrscheinlich klingt es erstmal komisch für dich, wenn ich dir sage, dass viele Menschen krank sind, weil sie nicht in der Lage sind, klare Entscheidungen zu treffen.

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Was hat denn Gesundheit mit Entscheidungen zu tun?

Sehr viel sogar. Und zwar auf zwei Arten.

Zunächst einmal gibt es einen Typ  Mensch, der sich in ganz vielen Lebensbereichen häufig in der Situation wiederfindet, dass er die Wahl zwischen zwei Alternativen hat, die ihm beide nicht wirklich anziehend erscheinen.

Hier einige Beispiele, damit greifbarer für dich wird, was ich damit meine.

Petra hat ziemlich viel zu tun. Sie hat zwei Kinder und einen Vollzeitjob. Ihr Mann ist selbständig und braucht auch öfter ihre Hilfe. Petras Schwester Sabine hat nur ein Kind und ist derzeit in Mutterschutz zu Hause. Wenn sie mit ihren Freundinnen abends etwas unternehmen möchte, ruft sie Petra an und fragt sie, ob sie ihr das Baby vorbeibringen kann, weil Petra ja ohnehin zu Hause ist. Petra wird jedes Mal wütend, aber Nein sagen will sie auch nicht, weil sie weiß, dass Sabine dann das Baby zur gemeinsamen Mutter bringt, der es gesundheitlich nicht gut geht und die die ganze Nacht nicht schlafen kann, wenn sie nicht zu ihrer gewohnten Zeiten ins Bett gehen kann.
Petra hat also die Wahl zwischen dem Verzicht auf die eigene Entspannung am Feierabend und die damit verbundene Wut auf ihre Schwester oder dem schlechten Gewissen ihrer Mutter gegenüber. Meistens nimmt sie das Baby und fühlt sich überhaupt nicht gut dabei.

Es wäre  kein Wunder, wenn ihr Körper sie über kurz oder lang dazu zwingt, ihre eigenen Bedürfnisse einzufordern.

Denn wenn ein belastendes Thema nicht auf der Bewusstseinsebene aus der Welt geschafft wird, fällt es auf die materielle Ebene und fordert dort die notwendige Aufmerksamkeit ein.

Oder Stefan, der unbedingt einen besseren Posten in der Firma haben will und sich deshalb über Monate jede Extra-Arbeit bereitwillig aufhalsen lässt, um seinen Chef nur ja nicht zu enttäuschen. Auch wenn er deswegen öfter Streit mit seiner Frau bekommt.
Genau wie Petra ist er hin- und hergerissen. Er kann es nicht richtig machen, entweder ist seine Frau böse auf ihn oder sein Chef. Was er selbst eigentlich möchte, weiß er nicht mehr. Er will beides, beziehungsweise beides nicht. Wenn er die Arbeit liegen lässt und nach Hause geht, kann er ohnehin nicht entspannen, aber eigentlich findet er es unfair, dass immer er die Verantwortung umgehängt bekommt.
Als den begehrten Posten dann ausgerechnet der Kollege bekommt, der sich die meisten Freiheiten herausnimmt, treten bei Stefan plötzlich schwere Herzrhythmusstörungen auf.

Hast du etwas Ähnliches auch schon einmal erlebt?
Kennst du das Gefühl, es eigentlich gar nicht wirklich richtig machen zu können, weil immer irgendjemand oder irgendetwas vernachlässigt wird?
Dann ist es kein Wunder, dass es dir schwerfällt, dich zu entscheiden.

Und trotzdem:

Dauerhaft könnte sich das auf deine Gesundheit auswirken und ganz abgesehen davon ist so etwas frustrierend und kostet viel Energie. Wer möchte nicht am Abend mit dem Gefühl ins Bett gehen, alles richtig gemacht zu haben?

Wenn die gesundheitlichen Probleme schon da sind und einfach nicht verschwinden wollen, hat das auch oft mit fehlender Entscheidungskraft zu tun.

Chronische Probleme hinter sich zu lassen, erfordert klare Entscheidungen.

  • Die Entscheidung, die Umstände loszulassen, die einen krank gemacht haben und Neues in das Leben zu integrieren.
    Das heißt nicht, dass man sich scheiden lassen und den Job kündigen muss, aber zumindest wird man seine innere Haltung verändern müssen.
  • Die Entscheidung, aus der Rolle des oder der Kranken auszusteigen. Sich nicht mehr auf das zu konzentrieren, was nicht funktioniert, sondern auf das, was man erreichen möchte.
  • Die Entscheidung, auch auf die Vorteile des Krankseins zu verzichten. Zum Beispiel die vermehrte Aufmerksamkeit der Angehörigen.
  • Die Entscheidung, die eigenen Bedürfnisse zu vertreten und sich nicht mehr zu verbiegen.
  • Die Entscheidung, den Körper zu unterstützen und die Beziehung zu ihm (wieder) in Ordnung zu bringen.
  • Die Entscheidung, eine bestimmte Maßnahme oder Therapie solange zu verfolgen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, anstatt orientierungslos herumzuprobieren und immer wieder von vorne anzufangen.

Und wenn du dich jetzt fragst: „Woher soll ich denn aber wissen, was das Richtige für mich ist?“ Und wenn du vielleicht auch die oben beschriebene Situation der zwei gleichermaßen unattraktiven Alternativen kennst und kein Ausweg für dich in Reichweite, dann kannst du gerne ein Impulsgespräch mit mir vereinbaren. Oder du kannst du dich hier https://alexandrastross.com/team/ für einen Termin oder ein  kostenloses Kennenlerngespräch via Skype bei Ursula eintragen.

Wenn du mehr über die Bedeutung verschiedener Krankheitssymptome und deine Möglichkeiten zur Selbsthilfe erfahren möchtest, hol dir mein BuchHör auf deinen Körper und werde gesund“.
Es ist die überarbeitete Neuauflage des Buches „Körperwissen einmal anders“.

Denn: Man kann es lernen, Entscheidungen zu treffen. Und nicht nur das, sondern sogar, es freudvoll zu tun.

 

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10 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,

    ja, Entscheiden ist ein sehr weitreichendes Thema. Den Zusammenhang zu Krankheit, den du so klar aufzeigst, sehen sicher viele nicht.
    Umso mehr freue ich mich, dass wir beim Webinar 3 unterschiedliche Zugänge zum Thema aufzeigen können.

    Es wird sicher spannend.

    Alles Liebe
    Birgit

  2. Liebe Alexandra,
    ich bin angemeldet und freue mich auf schon auf euch!
    Liebe Grüße
    Uschi

  3. Liebe Alexandra,
    „hemmungslos“ ist klasse. So wie „Schamlos“. Mir gefällt, dass du darauf hinweist, dass Probleme auf der Bewusstseinsebene gelöst werden müssen. Aber wie bekommen wir sie dort hin? Mir helfen drei kleine sprachliche Schätze:
    1. Immer wenn ich „eigentlich“ sage, schiebe ich hinterher, was ich „uneigentlich“ denn tatsächlich will.
    2. Wenn ich mich dabei ertappe „ich muss“ zu sagen, korrigiere ich mich in „ich will“ – ob ich das dann wirklich will wird mir damit zumindest deutlicher 😉
    3. das Wort „aber“ durch „und“ ersetzen. Denn „aber“ blockiert sämtliche Kanäle und verbaut die Möglichkeiten einer lebensbejahenden Entscheidung.
    Übrigens finde ich dein Buch über Entgiftung super. Das schafft die Grundlage für hemmungslose Entscheidungen.
    Alles Liebe
    Birgit

    • von Alexandra Stross

      Liebe Birgit,
      du hast absolut Recht, danke!
      Das mit dem Engiften stimmt auch. Wer entschlackt ist, lässt sich viel weniger von alten Mustern blockieren!!
      Alles Liebe, Alexandra

  4. Liebe Alexandra,
    ja es ist ein Dilemma – immer diese Entscheidungen. Vor lauter hin und her sieht man dann die einfachste Lösung nicht, die auch noch möglich wäre.

    Immer wenn ich so an einer Entscheidung knabbere, dann hilft mir der Perspektivenwechsel: Zuerst finde ich mein Ziel, was will ich denn eigentlich? Dann finde ich den passenden Weg.

    Ich schaue mir alle möglichen Lösungeswege an, dazu spinne ich einfach auf einem Blatt Papier wild vor mich hin und schreibe auf, was auch immer möglich wäre. Ob das jetzt umsetzbar ist oder nicht, es kommt nur darauf an, in einen gewissen Flow zu kommen, Möglichkeiten sichtbar zu machen, damit man das Gefühl „ich habe ja keine Wahl“ wegbekommt… Und dann kristallisiert sich langsam eine Lösung heraus, die super passt…
    lg
    Eva

  5. Liebe Alexandra, der Artikel kommt mal wieder genau richtig. Mein Körper zeigt mir soooo deutlich die Konsequenzen meiner Entscheidungsschwäche und der Unfähigkeit, NEIN zu sagen. Das ist schon alles für mich groteskerweise so „normal“ geworden, dass ich meinen Lebensweg total aus den Augen verloren habe.
    Ich werde mich auf jeden Fall für ein Impulsgespräch anmelden, damit ich eine Richtungsänderung vornehmen kann.
    Danke für deine großartige Arbeit.
    Liebe Grüße
    Rita

    • von Ursula Winkler

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Dir alles Liebe, Ursula Winkler (Assistentin)

    • von Alexandra Stross

      Der wichtigste Schritt ist schon getan, du hast es erkannt, das ist großartig. Ich freue mich natürlich sehr, wenn wir uns persönlich kennenlernen und danke dir schonmal fürs Mitlesen und deinen wertschätzenden Kommentar, herzlich, Alexandra

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