Mein Warum. Und warum auch du gesund werden kannst.

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Das ist mein Beitrag zur Blogparade des von mir sehr geschätzten Gordon Schönwälder, der ein wunderbarer Geschichtenerzähler ist.
Seinem Aufruf, das Warum unseres Unternehmens zu beschreiben, bin ich sehr, sehr gerne gefolgt.

Ich denke alles hat angefangen mit der Kleinen Hexe von Otfried Preußler. Ich hatte davon eine Langspielplatte (ja genau, die schwarzen Scheiben, die heute niemand mehr kennt), die mir meine Mutter jeden Abend zum Einschlafen vorspielte.
Ich wollte einfach so sein wie sie, bekam auch bald die Gelegenheit dazu, denn im Kindergarten sollte ein Kleine-Hexe-Theaterspiel aufgeführt werden. Die Kindergärtnerin erkannte, dass ich ein Wunderkind war und gab mir sofort die Hauptrolle, denn nach nur einmal vorlesen konnte ich den Text auswendig.
Das mit der Langspielplatte konnte sie ja nicht wissen. Meine Mutter hielt dicht und ich wurde Gott sei Dank nicht gefragt, ich muss nämlich nahezu zwanghaft die Wahrheit sagen.

Eines störte mich aber schon bei meinem Vorbild. Ich fand es toll, dass die kleine Hexe mit Tieren sprechen konnte, den Menschen half und für scheinbar schwierige Probleme einfach simple Lösungen hexte. Doch weniger gut fand ich, dass sie nicht so richtig beliebt war bei den großen Hexen. Irgendwie haben die einfach ihr Potential nicht erkannt.

Auch das habe ich mir aus dieser Zeit beibehalten und daraus mittlerweile so ziemlich meine größte Kompetenz entwickelt: mich gründlich umzuschauen, mir überall meine Impulse rauszuholen, gleichzeitig aber immer überlegend, wie man das Ganze noch ein bisschen optimieren kann.

Was ich also unbedingt erreichen wollte:

Menschen und Tieren helfen, mit super einfachen Lösungen und das nach Möglichkeit ohne damit überall anzuecken, was sich tatsächlich als nicht ganz einfach herausstellte, denn auch die großen Hexen der Neuzeit sehen es wirklich nicht so gerne, wenn die kleinen übermütig werden.

Das Leben bot mir reichlich Gelegenheit, diesbezüglich umfangreiche Kompetenzen zu erwerben.

Zunächst einmal studierte ich aus echter Leidenschaft heraus Tiermedizin. Und ich bin heute wirklich froh, dass ich das gemacht habe. Neben umfangreichen Kenntnissen über das Funktionieren des Körpers, habe ich einen interessanten Einblick in die Medizin- und Pharmaindustrie und doch auch eine Portion Hausverstand mitbekommen. Im Kuhstall arbeitet man noch anders als in der Hightechklinik und Heilung ist durchaus bisweilen erlaubt, weil die Kuh viel Milch geben soll, was wir Menschen ja nicht können.

Als ich selbst dann krank wurde, dauerte es aber doch noch einige Zeit, bis ich all die gesammelten Eindrücke und Informationen für mich schlüssig zusammenbringen konnte. Irgendwie glaubte ich doch vielleicht zu viel von dem, was mir meine Professoren beigebracht hatten und so ließ ich mich erst zweimal erfolglos am Herzen operieren, schluckte alle Arten von Medikamenten und ging 13 Jahre durch ein beeindruckendes Martyrium, bis ich mich zurückerinnerte, an die Kräfte, die in mir selber lagen und mein Leben veränderte.

Meinen Weg aus meiner Krankheit heraus habe ich in meinem Buch „Der Kreis hat sich geschlossen“ noch unter meinem früheren Namen Alexandra Stelzer veröffentlicht.

Ich veränderte nahezu alles.

Meine Ernährung, meine Gedanken, meine Sprache, meine Haltung der Welt gegenüber, meine Herangehensweise an Probleme, die Bücher die ich las, meine Gewohnheiten, mein Umfeld und vieles andere mehr.

Es war nicht immer leicht, vor allem ganz am Anfang nicht, als es mir echt noch nicht gut ging. Veränderungen sind ja immer mit Angst besetzt, auch dann wenn man sich bester Gesundheit erfreut und ich verstehe jeden, der zunächst davor zurückschreckt.

Ich möchte euch aber auch ganz deutlich sagen:

Es war bei weitem nicht so schwierig, wie ich es mir vorgestellt hatte, als ich noch ganz am Anfang stand und keinen blassen Schimmer hatte, wo mich der Weg hinführen sollte.
Und: es war bei weitem einfacher als in der Sch…… (´tschuldigung) sitzen zu bleiben in der ich saß.

Ich habe eine nie gekannte Freude am Leben entdeckt, eine echt liebevolle Beziehung zu meinem Körper aufgebaut und bin jeden Tag aufs Neue fasziniert von der Vielzahl der Möglichkeiten, die sich mir in jedem Bereich meines Lebens bieten.

Weil ich an mich selber glaube und daran, dass ich alles schaffen kann, wovon ich träume. Weil ich mich nicht mehr selbst in gedankliche Gefängnisse sperre wie die Elefanten, die in den Zirkuszelten der Welt an lächerlich dünnen Schnüren angebunden sind, obwohl sie mit dem ganzen Zelt einfach davon marschieren könnten.
Nur weil irgendjemand ihnen beigebracht hat, ihre eigene Kraft zu vergessen. Natürlich nur im Sinne des höchsten Elefantenwohls.

Ich möchte die Menschen anstecken mit meiner Freude am Leben und mit meinen Träumereien. Ich möchte sie daran erinnern, dass das Leben ein Fest ist und ihr Körper ein Stück Natur, der sich aus jedem Zustand heraus regenerieren kann, wenn man ihn nur lässt und bei dem unterstützt, was er zu bezwecken versucht.

Nein, das ist kein unseriöses Heilversprechen. Ich heile nämlich gar niemanden.

Aber schaut doch mal raus in die Natur. Wo ist sie denn dauerhaft kaputt? Da wo sie einfach aufgehört hat zu funktionieren oder wo man sie vorsätzlich zerstört hat?

Ich mache diesen Job schon mehr als 10 Jahre aber mir kommen immer noch die Tränen, wenn ich höre, was manche Menschen denken.
Zum Beispiel als ich in meinem Blogartikel mit den 5 häufigsten Gründen warum Therapien scheitern https://alexandrastross.com/die-5-haeufigsten-gruende-warum-therapien-fehlschlagen/ zur Eigenverantwortung aufrief und boshafte Post bekam. (Nur ganz wenig neben gaanz viel positiver. Vielen Dank dafür.)

Z.B. von dem Mann der mich aufforderte, derart destruktive und unseriöse Artikel umgehend zu entfernen.
Oder von der Frau die mir ernsthaft erklärte, das sei alles schön und gut solange man gesund sei, aber bei ihr seien die Dinge anders gelagert. Sie habe nämlich eine absolute Unverträglichkeit gegen jede Art von Chemie und da würde man mit meinen Methoden sicher nicht weiterkommen.
Da bräuchte man schon richtige Tabletten.
????????
Oder der Herr der mich zum millionstenmal beschimpfte, Leute wie ich könnten nichts anderes als armen kranken Menschen die Schuld für ihren bemitleidenswerten Zustand in die Schuhe zu schieben.

Und nein, es treibt mir nicht die Tränen in die Augen, was diese Leute über mich denken, es macht mich traurig, was sie über sich denken.
Wie viel sie sich selbst zutrauen. Wie sehr sie sich damit abgefunden haben, dass Leiden ihre einzige Option ist und dieses Leiden wie eine Trophäe vor sich hertragen.

Es bringt mich manchmal zum Verzweifeln wenn Menschen schon aufgeben, bevor sie überhaupt angefangen haben. So sicher sind sie, dass sie eh nichts ausrichten können.

Und warum? Weil sie kein Warum haben.

Du kannst alles schaffen, aber du musst wissen, wofür es sich lohnt.
Egal ob du gerne eine schwere Krankheit in dir heilen würdest oder eine Million Euro aus dem Nichts erschaffen willst.

Ja, ja, ich weiß, ich bin höchst unseriös.

Aber wenn du mich gesehen hättest vor einigen Jahren, dann würdest du jetzt einfach denken:

„Wenn die es geschafft hat, dann kann ich es auch schaffen.“

Genauso ist es.

Such dir einen echt guten Grund und dann leg los.

Und ich garantiere dir, dass du gar nicht lange suchen musst.

Wie wär´s zum Beispiel damit, wenn du dir mal überlegst, was du deinen Kindern da eigentlich vorlebst?

Was sollen sie von dir für ihr Leben übernehmen?

Dass Träume sowieso nur Schäume sind?
Dass es normal ist unglücklich zu sein, keinen Sinn im Leben zu sehen und täglich Tabletten zu schlucken?

Oder vielleicht doch was anderes?

Es betrifft nicht dich allein, was du aus deinem Leben machst. Du bist wichtig. Wir brauchen dich!

Von Herzen, Alexandra

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15 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,
    was für ein Artikel, wie eine Hymne aufs Leben, aufs Lebendigsein, sehr berührend und sehr motivierend.
    Vielen lieben Dank dafür.
    Alles Liebe
    Birgit

  2. Liebe Alexandra… wow!!! Ich nenne solche Beiträge „Seelen-Briefe“. Das ist definitiv einer!
    Ich war neulich geschockt als der Nachbarsjunge in Tabletten-Packungen eingepackte Süssigkeiten aß… Ich habe es dann auch genau so angesprochen und die Eltern reagierten auch spontan… aber was sagt das aus???
    Wir brauchen Menschen wie DICH!
    Stefanie

  3. Liebe Alexandra,
    was bin ich froh, dass es das Internet gibt, sonst hätte ich niemals einen Menschen wie dich getroffen – eine Frau, die ihr Herz in sich geheilt hat und ihre Überzeugung und ihr Urvertrauen in die Welt hinausträgt – vielen, vielen Dank – du kannst so viel erreichen und Vorreiterin wie Wegbegleiterin sein –
    Was für eine Gelassenheit, Tiefe und Weisheit doch dein Satz „Und nein, es treibt mir nicht die Tränen in die Augen, was diese Leute über mich denken, es macht mich traurig, was sie über sich denken“ in sich trägt!
    Danke, meine Liebe!
    PS und die kleine Hexe, die mit ihrem Ofen spricht, hab ich geliebt 😉

    • Liebe Katharina,
      das ist wirklich sehr lieb von dir, herzlichen Dank. Ich bin auch sehr froh, dass wir uns getroffen haben, unter anderem weil ich in Sachen Business noch riesig viel von dir lernen kann.
      Ja, ich habe mir so viel Inspiration aus den Büchern meiner Kindheit geholt, die immer noch wirkt. Menschen wie Otfried Preußler, Astrid Lindgren und viele andere mehr haben die Welt aus meiner Sicht ziemlich nachhaltig bereichert.
      Alles Liebe für dich!

    • Liebe Katharina, da bin ich echt ein bissl stolz auf so eine Rückmeldung von dir. Ich bin auch sehr froh dass wir uns getroffen haben und dankbar für das, was ich unter anderem in Sachen Business von dir lernen kann.
      Wie schön, wie unendliche viele Inspirationen man sich in der heutigen Zeit von allen Seiten holen kann. Da kann man echt jeden Tag über sich selbst hinauswachsen. Und ja, auch so Menschen wie Otfried Preußler oder Astrid Lindgren bieten Inspiration ohne Ende, die bei mir schon seit fast 40 Jahren anhält!
      Alles Liebe auch für dich.

  4. Liebe Alexandra,

    Gänsehaut hab ich bekommen beim Lesen deines Artikels. Da steckt deine ganze Leidenschaft, deine ganze kleine Hexe drin! Ich kann dich so gut verstehen. Und ich find es ganz toll, dass du deine Leidenschaft, dein Warum auch so lebst und uns daran teilhaben lässt.
    Es ist wirklich schwer zu verstehen, dass viele Menschen so eine große Angst davor haben sich selbst zu hinterfragen, dass sie lieber jammern und sich ganz bei der Schulmedizin zur Reparatur abgeben, einschließlich gesundem Menschenverstand!
    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg und hoffe, dass sich viele Menschen dazu entschließen sich helfen zu lassen um endlich ein wirklich lebenswertes Leben zu leben. Denn irgendwann ist es zu spät. Und wenn sie es erst dann begreifen, können sie nichts mehr ändern.
    Alles Liebe und herzliche Grüße
    Barbara

    • Danke, Barbara. Für dein liebes Feedback und dafür dass auch du jeden Tag dein Bestes gibst um den Menschen mehr Freude, Freiheit, Glück und Gesundheit zu schenken.
      Ich lasse mich auch immer wieder gerne auf deiner Seite inspirieren.
      GlG, Alexandra

  5. Liebe Alexandra,

    Wow, was für ein berührender und authentischer Artikel. Ich hatte eine Gänsehaut beim Lesen. Wünsche ich mir doch so sehr, dass immer mehr Menschen sich die Frage des persönlichen „WARUMS“ stellen und raus aus ihrem Zombie-Dasein kommen.

    Ich lebe meiner Tochter vor, dass sie immer geliebt wird – ohne Leistung oder Bedingungen und das alles möglich ist, wenn sie will.

    Danke für diese wundervollen Zeilen. Bitte mehr 😉

    Alles liebe, deine Nicole

  6. WOW… Ich bin sprachlos. Was für wunderbare Worte, und die Kraft, die mir da aus dem Smartphone entgegen schwappt – pures Leben. Danke für diesen großartigen Artikel, Alexandra. Mich hat ganz besonders berührt, dass es nicht nur mich betrifft, was ich aus meinem Leben mache…

  7. Liebe Alexandra,

    vielen Dank für den authentischen Artikel.

    Es ist schon interessant wie viel Ignoranz es gegenüber alternativen Heilmethoden immer noch gibt. Es wäre schön, wenn beide Seiten voneinander lernen könnten. Wo ist das Problem?

    Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

    Herzlichst Christiane

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