Kein Artikel für Weicheier! Über Jammerhaltung und einen guten Marketingtrick

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Ich höre ja gelegentlich mal, dass ich zu direkt bin, aber ganz ehrlich: Das ist mein Job und die Grundlage meines Erfolges. Wer zu mir kommt, steht schon lange an mit seinem Problem und hat echt die Nase voll.
Kopftätscheln hilft da nicht viel.

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Das heißt nicht, dass ich nicht einfühlsam bin, ich weiß selbst am besten wie man sich fühlt, wenn nichts mehr geht.
Aber gewisse Themen müssen einfach angesprochen werden und damit die Theorie auch in die Umsetzung kommt, muss man dann schon auch mal wirkungsvoll motivieren können.

Wenn man nichts ändert, ändert sich nichts.

Wer das nicht will, ist bei mir falsch.

Bei mir in Oberösterreich gab es Ende April ein Seminar mit dem Titel Das Geschenk deiner Symptome – finde den Sinn deines Lebens.
Ich liebe den Inhalt dieses Seminars. Es ist so berührend wie tough und es geht wirklich in die Tiefe.
Wer da wieder rausgeht, hat sich verändert und wird seine wertvolle Lebenszeit nicht mehr einfach absitzen, so viel steht fest.

Und weil ich die Rückmeldungen schon kenne: nein, das ist kein Hoffnung machen oder unseriöses Heilversprechen. Ich mache gar nichts, jeder muss es selber durchziehen, von mir kommt „nur“ der richtige Ansatzpunkt und die Motivation dazu.

Dementsprechend habe ich auf die Ausschreibung auch unheimlich viele Rückmeldungen bekommen.
Nur teilweise hat es mir dabei echt den Magen umgedreht, sorry dass ich das so sage.

„Kann ich das auch in Raten zahlen?“,

„Der Termin ist ein bisschen unpassend, kannst du das nicht noch einmal anbieten, vielleicht dann in meiner Nähe?“

„Leider kann ich nicht hinkommen, ich wohne ganze 100 km von dir entfernt“……….

Da gibt es andere, die aus 600 km Entfernung einfach anreisen. Sich anmelden mit der Bemerkung:
„Ich kenn dich zwar nicht, aber ich hab sofort gefühlt, dass es genau das Richtige für mich ist.“

Was meinst du, welcher Kategorie von Teilnehmern das Seminar etwas bringen wird?

Vielleicht war es ein Fehler, das Seminar mit einem rosa Bild zu bewerben, das gebe ich zu.

Aber Menschen mit der geistigen Haltung: „Um meine jahrelangen Beschwerden loszuwerden und meine Lebensaufgabe kennen zu lernen, sind mir 100 km zu weit“, gehören definitiv nicht zur Zielgruppe.

Nicht von der des Seminars und nicht von meiner Arbeit generell.

Für ein wirklich großes Ziel muss man schon auch Einsatz bringen.

Das habe nicht ich so erfunden. Das ist reine Physik.

Ich glaube es war Napoleon Hill der gesagt hat:
„Die Menschen verhalten sich in ihrem Leben so, wie wenn sie vor einem Holzofen sitzen und sagen: mach du erst mal warm, dann bekommst du dein Holz. Ich gehe sicher kein Risiko ein.“

Es ist wirklich beschämend.

Ich weiß nicht wie es bei dir zu Hause ist, aber ich gebe zuerst das Holz hinein.
Meinem Auto kaufe ich Benzin, bevor es mich fährt.
Und wenn ich Muskeln will, bleibe ich nicht auf der Couch und warte bis die Energie sich staut, sondern ich investiere erst mal bis zum Umfallen meine Kraft.

Im Internet werden von unzähligen Coaches und anderen Solopreneuren heutzutage ganz viele wertvolle Inhalte verschenkt.

Weißt du warum?

Das ist ein genialer Marketingkniff, den ich auch sehr gerne anwende. Er funktioniert einfach.

Weißt du für wen?

Für den Unternehmer.

Der handelt genau nach diesem Prinzip. Erst investiere ich, dann bekomme ich was.

Aber dein Ofen brennt erst, wenn du dein Holzscheit reingelegt hast.

Als ich im letzten Jahr mit meiner neuen Website durchgestartet bin, habe ich eines meiner großen Coaching-Packages, das Change your life Paket mit Rundum-Betreuung für 6 Monate verlost.

Im unmittelbaren Anschluss habe ich 4 davon verkauft.

Die glückliche Gewinnerin hat ihre Übungen nicht absolviert, nicht mal meine Mails beantwortet und nach der dritten Sitzung abgebrochen. Sie hätte niemals das Geld investiert und Engagement hatte sie auch keines übrig.

Die anderen Vier haben ihr Leben verändert, wie viele andere auch, die es seither absolviert haben.

Ich verlose sicher nie wieder so etwas Großes.

Was nichts kostet ist nichts wert. Es stimmt leider.

Auch du siehst es so und auch ich, auch wenn es schwer fällt, es zuzugeben.

Sicher, es gibt Viele die in einer wirklich unglücklichen Lage sind und heutzutage ist fast überall das Geld knapp. Aber wir wissen es alle:

Wenn wir keinen Zweifel zulassen, dann schaffen wir es.

Selbst wenn eine Ausgabe im Moment unvernünftig erscheint, wenn wir sie uns einfach gönnen, kommt das Geld irgendwie rein. Auch das ist Gesetz und du hast diese Erfahrung schon ganz oft gemacht.

Wir haben alle enorme Unterstützung vom Leben, von Gott oder unserer Seele. Wie auch immer du sagen möchtest. Aber auch das weiß man aus Erfahrung: Wenn man selbst nichts dazu tut, hilft einem niemand. Und wenn dann maximal einmal und das wars dann mit der Freundschaft.

Wenn du dich jetzt so richtig über mich ärgerst, dann spürst du auf einer Ebene, dass da was Wahres dran ist und deswegen tut es weh.

Denk nochmal drüber nach, ob du weiterjammern oder nicht doch deinen Einsatz bringen willst.

Es geht dabei nicht um mich.

Es geht um dich. Es ist dein Leben.

Bevor du mir böse Mails schreibst, lies dir vielleicht die Über mich Seite durch. Ich gehöre nicht zu den Menschen die einfach immer Glück gehabt haben. Deswegen weiß ich ja so gut, wie man aus dem Mist heraussteigt, auch wenn er bis zum Hals steht. Aber meine Methode ist nicht für jeden geeignet.

Und wenn du dir schwer tust, die Botschaften hinter deinen Beschwerden zu verstehen oder du eine konkrete Strategie brauchst, um umzusetzen was er dir sagt kannst du auf dieser Seite gerne ein Impulsgespräch mit mir oder ein kostenloses Kennenlerngespräch mit meiner Assistentin Ursula Winkler vereinbaren um zu erfahren, wie meine Herangehensweise an deine  Problematik wäre.

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27 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Ein toller Artikel und ich kann einige Aussagen bestätigen. Sein Leben verändern, die Gesundheit erhalten und verbessern – dafür muss man selbst bereit sein, etwas tun. Verantwortung übernehmen, auf die innere Stimme hören, das für sich passende heraus finden. Was die „Geschenke“ angeht, bin ich gerade noch am testen. Einerseits möchten alle etwas umsonst oder möglichst super billig haben (noch die Auswirkungen den Geiz ist Geil-Haltung?) andererseits ist genau das in vielen Augen nichts wert. Doch ich biete kein Hokuspokus sondern Qualität.Und ich wünsche und möchte eine Wertschätzung meiner Arbeit erfahren.

    • Liebe Gina,
      danke dir für deine Rückmeldung.
      Ich denke, es ist auch an uns für das was wir uns wünschen aktiv einzutreten, dann polarisieren wir vielleicht aber es ist die einzige Chance das zu bekommen, was man will.
      Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg!
      Alles Liebe, Alexandra

  2. Liebe Alexandra, du sprichst mir so aus dem Herzen… „Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert und plötzlich verändert sich alles!“ Auf der Couch zu sitzen und zu warten, dass eine „Fee mit Zauberstab“ vorbei kommt ohne selbst etwas zu verändern und dann noch der Fee dafür die Schuld zu geben, dass nix passiert- ist pure Opferhaltung. Es gibt einige Menschen, die von mir erwarten, dass ICH sie gesund mache. Den Zahn darf ich ihnen gleich zu Beginn ziehen – ich bin dabei, wenn sie ihre „Spielaufgaben“ zwischen den Terminen ernst nehmen und umsetzen – so geschehen Veränderungen und so sortieren sich Zielgruppen. Meine Erfahrungen sind auch – was nichts kostet, wird nicht ernst genommen und verläuft im Sande nach dem Motto: „Ich habs mal ausprobiert, kein Bock mich anzustrengen!“ Ich danke dir von Herzen, für dein Mitteilen und für deine klaren – für mich – sehr wahren Worte. Alles Liebe Angela

    • Danke, Angela!
      Ich freue mich sehr über den Rückenwind, weil natürlich veröffentlicht man so einen Artikel bis zu einem gewissen Grad mit gemischten Gefühlen. Manche verletzt man damit und das tut niemand gerne. Nichtsdestotrotz habe ich mir das ja so nicht ausgedacht und es kann anders nicht funktionieren.
      Auch dir viel Erfolg und alles Liebe!

  3. von axel tausch

    Und nun? Weiterjammern? Nur wenn wir aktiv Entschlüße umsetzen, behalten wir das Heft des Handelns in unserer Hand. Das nennt sich „Führungsvorgang“! Ich bestimme wann, wer, was und wo zu erreichen hat, anstatt den Problemen immer nur zügig abwartend hinterherzulaufen.
    Am 20. Juni gibt es wieder den jährlichen Aktionstag: http://www.verschlusssache-pavk.de auch hier bei uns. Dazu möchte ich Sie ganz besonders herzlich einladen.
    Ziele dieses Aktionstages sind:
    1) Erfahrungs- & Wissensaustausch zur Betrieblichen Gesundheitsförderung
    2) Netzwerk-Ausbau
    3) Diskussion innovativer Ansätze im Gesundheitsmanagement

    Schwerpunktthemen sind:

    1) Betriebliches Gesundheitsmanagement
    2) Betriebliches Eingliederungsmanagement
    3) Stress- & Burnout-Prophylaxe
    4) Veranstaltung von Gesundheitstagen
    5) Integration von Firmen-Fitness-Programmen
    6) Modell der Krankenkassen-Zusammenarbeit
    Wir machen Gesundheit messbar und produzieren Sicherheit für Betriebe und Behörden durch ein optimiertes Stressmanagement, mit dem Ziel, Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement erfolgreich umsetzen.
    Machen sie sich persönlich ein Bild und besuchen sie uns in unserem schönen Luftkurort. http://www.bruchhausen-vilsen.de/tourismus-luftkurort/ und http://www.forsthaus–heiligenberg.de
    So bleibe ich mit herzlichen Grüßen Ihr Axel Tausch

  4. Liebe Alexandra,

    ich mag deinen Artikel und mit der Aussage „was nichts kostet ist nichts wert“ stimme ich dir voll zu.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht: wenn Kunden etwas kostenlos ergattern können, was normalerweise Geld kostet, sinkt für mindestens die Hälfte der Kunden der Wert in den Keller. Und so wird sich dann auch Verhalten. Schade.

    Danke für diesen Artikel,

    LG, Sabine

  5. Wirklich klasse Alexandra,
    Ein Hoch auf Deinen Mut! Endlich einer der mal den Jammerlappen sagt, wie es ist. Diese Erfahrungen machen wir Coaches vermutlich alle aber es so deutlich zu veröffentlichen, das hätten wir eher machen sollen. Du hast in allen Punkten Recht. Alle wollen „wasch mich aber mach mich nicht nass“ und schon gar nicht für Geld! Auf jeden Fall hast du Deine (darf ich Du sagen?) Zielgruppe klar umrissen, gut so. Wir sollten eine Anti-Jammer Challenge starten, ich kann es auch nicht mehr hören. Nicht mehr dieses: ist das jetzt auch der Preis für mich? Geht das auch günstiger? Nee, da kann ich grad nicht. Was denn, da kann jemand grad sein Leben nicht ändern? Ohhhhhh, wie schade. Ja dann, weiterjammern und Schuld ist das System, der Staat, die anderen, die Umstände, nee is klar.Nur die Person, die kann rein gar nichts dafür. Wollen wir nicht mehr haben solche Leute! Danke für Deinen Artikel. Danke für Deinen Mut. Und DANKE, dass Du etwas schreibst, was ich mich hätte trauen sollen 😉 es grüßt herzlich und ehrlich. Elke

    • Liebe Elke, für deine Ehrlichkeit braucht es aber auch Mut.
      Die Idee mit der Anti-Jammer-Challenge ist gar nicht schlecht. Also wenn du wirklich ein gemeinsames Projekt starten willst, ich bin dabei!
      Ich hab irgendwo schon in den Kommentaren schon geschrieben, dass ich schon auch Herzklopfen beim Veröffentlichen hatte aber es ist für beide Seiten wichtig, Dinge klar auszusprechen.
      Und ja, du hast Recht: „Ist das jetzt auch der Preis für mich“, ist eine von den besten Meldungen.;-)

  6. Hättest du diese Ansprache auf einer Bühne gehalten, wäre ich jetzt aufgestanden um zu applaudieren! Ich kann diese weichgespülten „Alles-wird-gut-wenn-du-nur-RICHTIG-dran-glaubst“-Beiträge nicht mehr sehen.
    Danke für deine Offenheit und deine klaren Worte!

    lg Bettina

  7. Liebe Alexandra,

    danke für deinen Ausbruch. Auch ich kann das nachvollziehen. Ich habe solche Dinge auch schon so oft erlebt. Aus Mitleid habe ich früher meine Behandlungen billiger angeboten, nur damit ich dann anschließend erfahren habe, na ja, ich hab mir halt jetzt erst eine Schrankwand für 8.000 € gekauft. Aber 55 € für eine Behandlung war nicht übrig. Aber das gehört halt auch zu unserem Lernprozess.

    Ich biete meine Beratungen jetzt auch teurer an, alleine um solche Menschen abzuschrecken. Wir geben unser Herzblut und versuchen alles möglich zu machen und unser lieber Klient sucht vielleicht nur eine Ausrede, um zu beweisen, dass bei ihm sowieso nichts hilft.

    Also, wer wirklich etwas ändern will, der weiß dass er auch was tun will und dann fährt er u. U. halt mal einige hundert Kilometer und zahlt auch das entsprechende Geld dafür. Und dafür TUT er auch was. Und hat den erhofften Erfolg.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Seminar und bin sicher, dass nur die richtigen Menschen dabei sind. Und diese Menschen werden auch den Erfolg haben.
    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      ja, ich muss wirklich sagen, ich bin erstaunt über die vielen positiven Rückmeldungen, während die Kritik bisher fast gänzlich ausbleibt.
      Ganz viele liebe Kollegen melden sich auch zu Wort, die ähnliche Erfahrungen machen.
      Das Seminar wird sicher toll, die Teilnehmer kommen nämlich ausnahmslos von sehr weit her, es wird sicher super!!
      Alles Liebe!!

  8. Liebe Alexandra,

    ein sehr berührender Artikel und ich danke dir dafür! Du hast einfach recht!

    Viel Erfolg für dich

    Alexandra 🙂

  9. verständlich – ein wutposting. das brauchts halt anscheindend.
    das: „alles was kostenlos ist nichts wert“ wird gespielt und es ist teil des spieles dieses zu erkennen und abzublocken.

    dennoch gibt es genug frauen, die kein auto haben um lockipopi 100km anzureisen. da darf frau schon auch mal fragen und ist ein kompliment an Dich.

    grundsätzlich kann ich nicht erkennen was Du genau anbietest, ausser selbstheilung. es ist mir alles klar. würde aber über Deine werbung nicht 290,- plus übernachtung investieren – einfach so um was? zu bekommen. dethlefsen für anfängerinnen?

    vielleicht Deine nächste heilung – das mit entspannung zu sehen.

    mlg

    • Liebe Margarte,
      nichts ist leichter als gesichtslos von oben herab die Bemühungen anderer zu zerreissen und wie man an deinem Post merkt, bist du über solche Gefühle wie Wut scheinbar längst erhaben. 😉
      Im Artikel genauso wie in vielen Artikeln davor, werde ich nicht müde, die Menschen auf teilweise provokante Art aufzufordern, sich aus ihren geistigen Gefängnissen zu erheben. Sich auf Lösungen auszurichten und sich etwas zuzutrauen.
      Das Steuer ihres Lebens in die Hand zu nehmen und es wieder zu genießen.
      Und ich habe den Mut mich deutlich zu zeigen. Mit meinem Gesicht und mit meinen Gefühlen. Ich sage klar wer ich bin und lasse jedem die freie Entscheidung ob ihm das gefällt.
      Wenn ich den Leuten sage, ihr müsst was wagen, dann bin ich es ihnen schuldig, einen Schritt voraus zu gehen.
      Ich habe in meinem Job schon viel erreicht, nicht nur trotz sondern auch wegen den vielen Ohrfeigen wie deine.

  10. ja, solche Menschen gibt es auch! die können oder wollen nicht. dein beitrag polarisiert auf jeden fall mal. gewollt oder ungewollt. wenn dein wutausbruch authentisch ist, okay!!! ich denke, die dinge sitzen einfach tiefer, als nur zu sagen, wenn die nicht wollen selber schuld. ich habe lange mit süchtigen personen gearbeitet, da habe ich nicht nur einmal solche reden gehalten. es ist mir dann besser gegangen, die anderen haben schon was begriffen. ich hab jedoch auch jedesmal dazu gelernt, mehr und mehr verstanden und das verhalten mehr und mehr akzeptiert, dass ist dann bei den leuten angekommen, dann ist auch was weiter gegangen. du grenzt dich damit ab, hast dich klar positioniert, das ist fakt. ich kenne menschen für die waren 10 kilometer eine hürde. und wenn man sich darauf einlässt, gibt es was zu verstehen und zu akzeptieren. und jetzt bin ich in der postition meine dienstleistung an den mann zu bringen und merke, dass es die leute nicht interessiert, sie kaufen sich lieber einen neuen fernseher als ein gutes seminar oder training. meine erfahrung ist, dass gerade die leute die so motiviert sind und so viel tun eine zeitlang, genau dann abspringen wenn es zählt. aber ok. jeder so wie er gerade drauf ist. ich mag das schon was und wie du es machst, habe mir auch einige videos angeschaut und beim vierten bin ich ausgestiegen, weil ich zeitlich einfach nicht merh mitgekommen bin. heißt nicht, dass ich nicht noch drann bin auf eine art und weise. nur ich muss sagen, ich komme mit diesem marketing einfach nicht klar.bin wohl auch eins von diesen weicheiern. war lange genug hart zu mir selber und bis es immer noch. aber ok, bist gut drauf, kommst sympatisch rüber und kannst bestimmt auch mit etwas kritik umgehen. alles liebe

    gejo

    • Hello,
      ja, ich kann mit Kritik umgehen, in meinem Job gibt es da gelegentlich ne Menge davon wegzustecken. Allein, Beschwerden nicht auf die klassische Art und Weise anzugehen polarisiert und dann auch noch zu versuchen, die Leute aus der Jammerhaltung rauszuholen noch viel mehr.
      Es gibt schlimme Probleme, überall. Überall sterben Menschen und andere leiden, ich kann dir nicht sagen, was ich in den fast 11 Jahren in meinem Job für Geschichten gehört habe.
      Ich sage nicht, dass diese Probleme nicht schlimm sind. Aber ich sage, sie sind überall und ich nehme mir heraus mit den Menschen arbeiten zu wollen, die sich auf die Faktoren konzentrieren wollen, die sie ändern können.

      Gründe um zu verzweifeln, gibt es genug.
      Gründe um das Leben zu feiern auch.
      Dir auch alles Liebe!

  11. Du hast so Recht Alexandra! Ein Hoch auf deinen Mut und die Art und Weise wie du Dinge erfasst und teilst! Ich finde es grossartig und vor allem NOTWENDIG seinen Gefühlen auch den notwendigen Raum zu geben, sind es doch genau solche aufgestauten Emotionen, die uns, wenn nicht gelenkt, ausgedrückt, geheilt, …. krank machen! Menschen geben ein Haufen Geld aus für Dinge die keiner wirklich braucht, doch sie scheinen wichtiger zu sein, den schliesslich muss man ja was darstellen… Ist doch komisch, dass immer Geld für Zigaretten da ist, aber für sonst was reicht es nicht… ok. ich möchte mich hier nicht verlieren 😉 Es sind immer Entscheidungen die wir treffen. Für uns. Oder gegen uns. Aufbauend oder Zerstörend. So schwer wie einfach!
    Das wird sicher ein ganz besonderes Seminar. Dir und deinen Teilnehmer viel Freude beim sich neu entdecken! Alles Liebe Stefanie

  12. Schöner Artikel, kann ich nur zustimmen! Deshalb sage ich auch immer: Gib nie das kostenlos raus, was du *eigentlich* verkaufst. Die Leute wissen es meistens nicht zu schätzen. Kostenlose Angebote sollen Proben deines Angebots sein, damit die Leute sich ein Bild von dir und deiner Arbeit machen können – sie sollen nicht dein kostenpflichtiges Angebot ersetzen. Viele Grüße, Katharina

  13. von Kerstin

    Super tolle Einstellung! Endlich mal eine Frau mit Charakter, die sagt was sie denkt. Daumen hoch und weiter so!!!

  14. Toller Beitrag! Viel Erfolg für dich!
    LG Diana

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