So findest du garantiert einen Ausweg aus Situationen, die dich krank machen!

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Gibt es in deinem Leben etwas, das dich krank macht, doch du findest keinen Ausweg?
Tut dir deine Arbeit oder deine Beziehung schon lange nicht mehr gut, aber du wagst es nicht, einfach einen Schlussstrich zu setzen?
Dann habe ich ein paar wirklich gute Tipps für dich.

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Zuerst möchte ich dir aber von Monika erzählen.

Das Problem bei Monika war ihre linke Hüfte. Schon viele Jahre hatte sie Schmerzen, am meisten in der Nacht beim Liegen und in der Arbeit. Sie arbeitete in einer Gärtnerei, wo sie manchmal auch schwer tragen musste.
Sie war geschieden, hatte zwei pubertierende Kinder und die Arbeit in der Gärtnerei gefiel ihr nicht mehr. Sie war keine gelernte Gärtnerin und fühlte sich ihren Kollegen deshalb nicht ebenbürtig. Die Stimmung im Team war generell eher schlecht und es herrschte ein großer Druck. Der Hauptgrund warum sie sich nicht mehr wohlfühlte war aber, dass sie den Traum hatte, ein kleines Kaffeehaus zu eröffnen.
Ihre Augen leuchteten als sie davon erzählte, aber sie fügte auch umgehend hinzu, dass das sowieso utopisch wäre. Das Geld wäre seit der Scheidung eher knapp und es wäre einfach unvernünftig und egoistisch den Kindern gegenüber, unter diesen Umständen in ein derartiges Projekt zu investieren. Was wenn es schief ginge?

Im Großen und Ganzen also überhaupt kein Wunder, dass ihr Bewegungsapparat anzeigte, dass sie sich nicht auf ihrem Weg befand. Sie selbst wusste auch, woher die Symptome kamen, nur Ausweg sah sie keinen.

„Ich will diese Arbeit nicht mehr machen, aber mir bleibt nichts anderes übrig. Also werde ich wohl mit den Schmerzen leben müssen.“

Punkt. Ende des Kapitels. Was für eine wunderbare Perspektive.
Habe ich schon erwähnt, dass ich überhaupt nicht verstehe, warum Menschen kapitulieren, lange bevor sie alles probiert haben um ihr Ziel zu erreichen? Und das ist noch eine Untertreibung. Der wahrscheinlich größte Prozentsatz kapituliert sogar noch vor der Startlinie, ohne auch nur einen einzigen Schritt gesetzt zu haben, weil´s eh nicht funktioniert.

Wenn ich sage, dass ich nicht verstehen kann, warum Menschen schon vor der Startlinie kapitulieren, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass ich zu irgendwelchen kopflosen Fluchtreaktionen raten würde.

Es entspricht überhaupt nicht meiner Auffassung dass eine bloße Änderung der äußeren Bedingungen Heilung bringt. Ich bin dafür, im Innen zu beginnen.

Ich riet Monika, eine Liste zu machen, mit allem, was sie sich wünschte.

Darauf stand, dass sie sich ein wertschätzendes Arbeitsumfeld wünschte. Also lud ich sie ein, sich zu überlegen, wie sie für mehr Wertschätzung in ihrer jetzigen Stelle sorgen konnte. Da trafen wir auch gleich einen wunden Punkt, denn wieso sollte ausgerechnet sie wertschätzend sein, wo doch die Kollegen auf sie herabblickten?

Doch wer etwas ändern will, kann nur bei sich selbst anfangen, einen anderen Weg gibt es nicht.

Wir erarbeiteten also ein Schritt für Schritt Programm mit dem Monika leben konnte. Nach und nach lernte sie, Komplimente zu machen. Zunächst den Kunden, das fiel ihr leichter. „Ihr Pullover ist wunderschön“, „also ihr Hund ist wirklich süß und so gut erzogen“, „die Pflanze, die sie sich ausgesucht haben ist eine gute Wahl. Man sieht, dass sie sich auskennen.“
Wir sind es nicht gewohnt, solche Sätze auszusprechen und deswegen kommen sie uns schwer über die Lippen.
Wagt man es trotzdem, merkt man schnell, dass sich die Überwindung lohnt. Es fühlt sich wunderbar an, anderen eine Freude zu machen. Und fast noch wunderbarer ist es, aus alten Gewohnheiten einfach auszubrechen.

Nach den Erfahrungen von zwei Wochen Übung bekam Monika von ganz alleine Lust darauf, auch ihren Kollegen anders zu begegnen. Die meisten von ihnen reagierten äußerst positiv und änderten ihrerseits ihr Verhalten. Eine Dame gab es aber, die richtiggehend Gift versprühte, so als fühlte sie sich von Monikas Freundlichkeit provoziert.
Das machte wiederum Monika wütend und sofort rutschte sie wieder in ihr altes Muster. Sie schoss zurück, fühlte sich mies und bedauerte sich selbst, dass sie nicht einfach kündigen konnte.
Ich erinnerte sie daran, dass es auf jedem Weg Hindernisse gibt und man schon über eine gewisse Zeit konsequent dranbleiben muss, um durchschlagende Erfolge zu erzielen. Außerdem ging es für sie ja darum, unabhängiger von den Reaktionen der anderen zu werden.

Wertschätzend sein wenn alle anderen es auch sind, kann jeder.

Das ist kein Entwicklungsprozess. Mit der richtigen Einstellung bot die Kollegin Monika nur die großartige Möglichkeit zu beweisen, dass es ihr ernst war mit ihrem Vorhaben.

An dem Tag, als es ihr zum ersten Mal gelang, auf eine untergriffige Bemerkung ganz gelassen mit dem Satz zu reagieren: „Ich bewundere dich dafür, dass du das so ehrlich aussprichst“, rief sie mich sofort an.
Ich freute mich riesig über ihren Erfolg.
Als wir das erste Mal über die neue Strategie gesprochen hatten, hatte sie zu mir gesagt: „Ich kann doch nicht immer klein beigeben.“
Doch jetzt konnte sie nachvollziehen, dass sie damit im Gegenteil sogar immense Größe zeigte und sie fühlte sich dementsprechend großartig.
Während sich also die Stimmung in der Gärtnerei sukzessive verbesserte, nutzte Monika ihre Freizeit, um weitere wichtige Punkte ihrer Liste in ihren Alltag zu integrieren.
So erstellte sie z.B. gemeinsam mit ihrer Steuerberaterin einen Businessplan für ein kleines Café und startete einen Blog mit Kuchenrezepten, Kaffeehausgeschichten und Büchertipps.

Natürlich kümmerten wir uns auch um ihren Körper. Monika bekam von mir ein konkretes Programm zur Entgiftung ihres Körpers. Sie startete damit, ihre Trinkwassermenge schrittweise zu erhöhen und basische Fußbäder zu nehmen, es folgten basische Vollbäder, Wassereinläufe und eine Leberreinigung.
Außerdem absolvierte sie Übungen zur Stabilisierung ihres Beckens und der Wirbelsäule, die ich ihr zeigte.

Wie die Geschichte ausgehen wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Seit unserem ersten Treffen sind etwas mehr als vier Monate vergangen und die Schmerzen sind fast vollständig verschwunden. An der körperlichen Belastung hat sich jedoch nichts geändert, denn sie arbeitet immer noch in der Gärtnerei, aber mit einem ganz anderen Gefühl. Sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl aufgebaut, weil sie sich nicht mehr als hilfloses Opfer sieht, sondern die Erfahrung gemacht hat, dass sie die Dinge beeinflussen kann. Wenn sie jetzt kündigt, ist es kein Davonlaufen vor den bösen Kollegen, sondern eine wohlüberlegte Entscheidung. Der Blog den sie parallel aufgebaut hat, hat ihr gezeigt dass sie aus sich selbst heraus etwas erschaffen kann und ihr gesteigerter Bekanntheitsgrad ist eine gute Voraussetzung für weitere Vorhaben.

Wenn auch du in einer Situation steckst die dich belastet, womöglich sogar körperlich, eine Veränderung aber unmöglich erscheint, dann geh genauso vor wie Monika.

  • Sorge für eine optimale und nachhaltige Unterstützung deines Körpers.
  • Fange nicht im Außen an, sondern geh davon aus, dass du deswegen in dieser Lage bist, weil es hier eine Entwicklungschance für dich gibt. Lauf keinesfalls davon sondern nütze zuerst diese Chance.
  • Halte deine Wünsche ganz genau fest, bis in die Details und dann überlege dir, was du davon umgehend in dein jetziges Leben integrieren kannst.
  • Bleib auch dann auf deinem Weg, wenn Hindernisse auftauchen.
  • Lass dich von jemandem begleiten. Im eigenen System ist man betriebsblind und oft kommt es auf Kleinigkeiten an, die nur einem Experten auffallen.

Kein Mensch sucht sich seine Wünsche aus. Wünsche sind wichtige Wegweiser auf deinem Seelenweg, ein Zeichen, dass ihre Erfüllung möglich ist. Doch nur dann, wenn du bereit bist, dich selbst zu verändern und Einsatz zu bringen.
Es wird deinen Selbstwert zerstören, wenn du dir einredest, dass du sowieso nichts ändern kannst.
Du brauchst noch nicht mal besonders mutig sein, beginne einfach heute damit, kleine Schritte zu setzen.
Sei der- oder diejenige die du sein willst in der Situation, in der du dich gerade befindest. Es gibt nichts Einfacheres, als unter optimalen Bedingungen seine Träume zu leben, doch mir ist in all den Jahren meiner Praxistätigkeit kein einziger Mensch begegnet, der nicht mit echten Herausforderungen auf seinem Bestimmungsweg zu kämpfen gehabt hätte. Offensichtlich ist das so vorgesehen.

Auch du kannst es also schaffen, lege heute los.

Wenn du dir schwer tust, die Botschaften deines Körpers zu verstehen oder du eine konkrete Strategie brauchst, um umzusetzen was er dir sagt kannst du auf dieser Seite gerne ein Impulsgespräch mit mir oder ein kostenloses Kennenlerngespräch mit meiner Assistentin Ursula Winkler vereinbaren um zu erfahren, wie meine Herangehensweise an deine  Problematik wäre.

Herzlich, deine Alexandra

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Buch „Hör auf deinen Körper und werde gesund“ 

 

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4 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Du beschreibst es wieder so schön und treffend Alexandra, da kriegt man doch richtig Lust daran, nach innen zu schauen und sich ganz neu zu entdecken, oder? 😉
    Plötzlich ist es gar nicht mehr schwer, sondern wird ganz leicht. Nicht ohne auch manchmal anstrengend oder herausfordernd zu sein…, aber mit einem leichten Herzen. Weil du weisst, das du dir selbst treu bist!
    xxx Stefanie

  2. Liebe Alexandra,
    ein wunderbarer Artikel voller Weisheit. Ganz besonders hat mit der Satz gefallen: „Wünsche sind wichtige Wegweiser auf unserem Seelenweg“. Auch dein Tipp, nicht schon aufzugeben, bevor wir an der Startlinie stehen ist wichtig. Ich bin schon über die Startlinie hinaus und kann nur sagen: „es lohnt sich“ 🙂
    Alles Liebe
    Birgit

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