Symptome verstehen und auflösen. Die 3 Bedeutungen deiner Beschwerden

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Glaubst du auch daran, dass alles im Leben einen Sinn hat?

Die meisten Menschen beantworten diese Frage mit „Ja“ und doch haben sie in ihrem eigenen Leben ganz oft das Gefühl, dass dem nicht so ist, weil gerade bei unangenehmen Dingen der Sinn oft nicht leicht zu entdecken ist. Zumindest dann nicht, wenn man gerade mittendrin steckt.
Anzuerkennen, dass auch unangenehme körperliche Symptome, die man am liebsten einfach nur loswerden möchte, sehr sinnvoll sind, ist nicht einfach.
Gerade bei gesundheitlichen Problematiken kann es aber ein wesentlicher Faktor für die Heilung sein, diesen Sinn zu finden und dementsprechend zu handeln.
Wenn du öfter meine Blog-Artikel liest oder meine Videos kennst, weißt du schon, dass ich der Meinung bin, dass jedes Symptom eine wichtige Bedeutung auf der körperlichen Ebene hat.

Der Körper „denkt“ sich immer etwas bei dem was er tut und oft erzielt man erstaunlich schnelle und effektive Heilerfolge, wenn man ihn genau dabei unterstützt.

In sehr vielen Fällen möchte er sich reinigen. Also Stoffwechselabfälle, abgestorbene Zellen und Giftstoffe ausscheiden, die sich angesammelt haben und zur Belastung geworden sind. Es ist kein Zufall, dass die allermeisten Symptome mit irgendeiner Form von Ausscheidung verbunden sind. Zum Beispiel Fieber und jede andere Form des verstärkten Schwitzens, Blutungen, Durchfälle, Ausflüsse aus den Geschlechtsorganen, der Nase, den Augen oder der Haut, Erbrechen und vieles andere mehr.
Ebenfalls sehr häufig versucht der Organismus Mangelerscheinungen auszugleichen. Entzieht er zum Beispiel Wasser aus den diversen Gelenksknorpeln, so dass es zu schmerzenden Gelenken oder sogar zu Bandscheibenvorfällen kommt, macht er das nur deshalb, weil die Flüssigkeit dringend benötigt wird und diese Vorgehensweise immer noch schonender ist, als das Kreislaufsystem oder die Organe unterzuversorgen. Gleiches gilt, wenn aus Haaren, Zähnen, Knochen oder sogar Gefäßwänden Mineralien entnommen werden.
Wird der Blutdruck erhöht, geschieht das auch nicht einfach so, sondern als Regulationsreaktion. Das Gewebe ist so verschlackt, dass der Sauerstoff seinen Weg in die einzelnen Zellen nur bewältigen kann, wenn er mit mehr Druck angeliefert wird.
Jede Reaktion hat einen ganz bestimmten Zweck und es ist höchst hilfreich, diesen Zweck zu durchschauen.
Wird der Körper in dem was er erreichen will unterstützt, sind meist schon nach kurzer Zeit die Beschwerden nicht mehr notwendig, während es bei medikamentöser Unterdrückung oft nur kurzfristig zur Erleichterung, in der Folge dann zu Symptomverschiebung oder sogar zu einer Verschlimmerung kommen kann.

Die erste Bedeutung, die jedes Symptom hat, findet sich also auf der materiellen Ebene.
Die zweite auf der seelisch-geistigen.

Die Beschwerden bringen eine Botschaft mit, eine Einladung an den Betroffenen, etwas in seinem Leben zu verändern. Wird dem entsprochen, kann das Symptom in der Regel gehen. Das muss keine Veränderung im Außen sein, sehr oft geht es nur um einen Wandel in der inneren Haltung.
Um Krankheitsbilder sehr genau zu entschlüsseln, ist es natürlich notwendig, den Menschen kennenzulernen und sich ein umfassendes Bild der gesamten Persönlichkeit zu machen. Trotzdem lassen sich einige Elemente durchaus auch generalisieren.
So steht zum Beispiel eine Allergie für einen Aggressionsstau (lies mehr darüber in dem Artikel Jetzt rechtzeitig der Allergie im Frühjahr vorbeugen – so geht´s), Probleme mit der Atmung für eine Unausgeglichenheit des Gebens und Nehmens, Hautkrankheiten können auf einen Nähe-Distanz-Konflikt hinweisen und Gelenksbeschwerden zeigen, dass im übertragenen Sinn Starrheit eingetreten ist und man sich wieder flexibler zeigen darf.

Wenn die Seele etwas mitteilen will, versucht sie das in der Regel zuerst über die Gefühle.

Ein gutes Gefühl bedeutet: „Sehr gut, genauso weiter machen“. Fühlt man sich dagegen schlecht, heißt das: „Bitte ändere etwas, das tut dir nicht gut.“
Wie ist das bei dir? Hörst du immer gleich auf solche Hinweise?
Die meisten Menschen machen es nicht. Ist ja auch nicht so einfach. Du kannst nicht immer sofort zu arbeiten aufhören, wenn du müde wirst, du kannst nicht immer sagen, was du denkst und du kannst auch nicht immer problemlos und ohne Konsequenzen Nein sagen, wenn jemand etwas von dir will.
Also werden die Gefühle ignoriert und das führt dazu, dass auf Dauer die Stimme der Seele lauter wird. Ganz genauso wie auch kleine Kinder sehr unangenehm werden können, wenn man sie nicht beachtet. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, aber die Botschaften deiner Seele an dich sind sehr wichtig, weswegen sie sicher gehen muss, dass du sie bekommst.
Der nächste Schritt ist also, dass dein Körper als Botschafter eingesetzt wird und dich mit Beschwerden daran erinnert, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Es bedarf lediglich ein bisschen Übung, um Symptome relativ genau deuten zu lernen.

In der Folge wäre es wichtig, sich nicht mehr zum Opfer der Umstände zu machen, sondern die Verantwortung für den Zustand zu übernehmen in dem man sich befindet und entweder durch eine neue Sichtweise auf die Dinge oder konkrete praktische Schritte einen Wandel einzuleiten.
Zwei Dinge helfen langfristig nicht: Einfach davonzulaufen und so zu tun, als hätten die Unannehmlichkeiten gar nichts mit einem selbst zu tun, zum Beispiel, indem man eine Beziehung beendet, einen Job kündigt oder Symptome medikamentös unterdrückt, ohne selbst aktiv zu werden.
Innerhalb recht kurzer Zeit taucht das Problem dann in einem anderen Job, in einer neuen Beziehung oder an anderer Stelle im Körper wieder auf.
Nur zu jammern und nach Argumenten zu suchen, warum eine Veränderung unmöglich ist, bestärkt nur die Opferhaltung und führt ebenfalls zu nichts. Wenn sich etwas ändern soll, muss man etwas verändern.

Gerade chronische Krankheiten haben oft auch noch eine höhere Bedeutung.

Einen Sinn, der weit über deine persönlichen Interessen hinausgeht.
Das Leben, Gott, deine Seele, das Universum oder wie auch immer du dazu sagen möchtest, kommuniziert über deinen Körper mit dir.
Es kann es sein, dass deine Beschwerden dich auf ein Talent hinweisen oder eine Lebensaufgabe, die du noch nicht lebst.
Wie ist das bei dir? Hast du deine Bestimmung, deinen Platz im Leben schon gefunden?
Oder kann es sein, dass dein Körper dich verzweifelt darauf aufmerksam machen will?
Wenn ich sage, dass diese Bedeutung über deine eigenen Interessen hinausgeht, meine ich damit, dass es auch für deine Mitmenschen eine Bedeutung hat, ob du deine einzigartigen Fähigkeiten, Talente und Ideen mit der Welt teilst oder ob sie in Form eines riesigen Energieknödels dein System verstopfen. In meiner Arbeit mit chronisch kranken Menschen stoßen wir oft auf Aspekte der Persönlichkeit, die erst gelebt werden müssen, bevor der oder die Betroffene wieder ganz gesund werden kann.

Wenn du mehr über die Bedeutung verschiedener Krankheitssymptome und deine Möglichkeiten zur Selbsthilfe erfahren möchtest, hol dir mein BuchHör auf deinen Körper und werde gesund“.
Es ist die überarbeitete Neuauflage des Buches „Körperwissen einmal anders“.

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9 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra Stross,
    es ist wohl an der Zeit, dass wir uns BEWEGEN, denn wir sind inzwischen überwiegend zu einer SITZENDEN Gesellschaft `mutiert´.
    Es ist auch an der Zeit, dass wir bewusster essen, denn die Nahrungsmittelindustrie hat uns fest im Griff mit Produkten, die uns abhängig machen und unserem Körper schaden.
    `ESSEN IST MEDIZIN´!
    Wir müssen uns AUSZEITEN nehmen, um unseren Alltagsstress zu ENTSCHLEUNIGEN.
    Richte dir eine Hausapotheke ein. Es gibt so viele gute alte Hausmittel, die gegen die meisten `Zimperlein´ sehr gut wirken. Sei dein eigener Arzt, solange du keine chronischen Leiden hast.
    Bewege dich an der frischen Luft, damit dein Hirn mehr Sauerstoff aufnehmen kann.
    Soweit die wichtigsten Ziele meines Lebensstils, die ich hier gern mit-teilen möchte.
    Wir haben es in der Hand.
    Vielen Dank soweit. Freue mich auf das Buch und weitere Beiträge.
    Jürgen Helmerichs (al. Pete J. Probe als Blogger)

  2. von Patrizia Aschenwald

    Hallo Liebe Alexandra
    Als aller erstes muss ich dir sagen dass ich gerade das Buch von dir natürliches Entgiften gelesen habe und es gefällt mir richtig gut habe auch schon mit dem Fussbad begonnen und gehe Schritt für schritt alles an
    Würde sehr gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen L.G Patrizia

    • von Alexandra Stross

      Liebe Patrizia, das freut mich natürlich! Gerne kannst du über email jederzeit Kontakt aufnehmen, leider sind derzeit die Wartezeiten für einen Termin jedoch recht lang. Schneller geht’s bei Ursula, meiner genialen Assistentin, die dich genauso gut betreut wie ich, allerdings mit weniger Wartezeit! Herzliche Grüße, Alexandra

  3. von Birgit

    Hallo Alexandra,

    vielen Dank für dein Buch „Natürliches Entgiften“, das ich letzte Woche verschlungen und daraufhin gleich mit der Umsetzung begonnen habe.
    Seit Jahrzehnten habe ich Durchschlafstörungen und seit der Postmenopause hat sich die Schlafdauer extrem verkürzt. Habe vor zwei Wochen den Tipp bekommen Hypophyse und Eierstöcke zu entgiften.

    Vor einer Woche habe ich mit fast täglichem Basenbad begonnen und Einläufe sind mir vom Fasten gut bekannt, da hatte ich keine Überwindungsprobleme. Da ich auch stark unter Blähungen leide (evtl. Hefepilz, da ich schon großes Zuckerverlangen habe), versuche ich auch wieder vermehrt Gemüse zu essen (vor allem abends).
    Widerspricht wohl etwas deiner Empfehlung mit kleinen Schritten und nacheinander zu beginnen, aber da alles nicht grundsätzlich neu ist (bis aufs Basenbad) bin ich gleich in die Vollen.

    Toll ist, dass ich die letzten 4 Nächte fast ohne Unterbrechung und wenn dann nur kurz geschlafen habe !!!!! Das ist schon mal sensationell.

    Seit gestern bin ich wohl in einer „Verschlimmbesserungsphase“ – vor 8-10 Wochen hatte ich zwischen meinen beiden linken kleinen Zehen einen Juckreiz und Hautabrieb – klassischer Fußpilz meinte meine Ärztin und gab mir erst mal Rosmarinöl zum Einreiben. Das hat nicht wirklich gut geholfen und ich habe dann aus der Apotheke ein Fungizid besorgt, damit war es nach einiger Zeit „weg“. Vor zwei Tagen beginnt nun wieder der Juckreiz und gestern nachmittag begann der Fuß zu schmerzen. Innerhalb weniger Stunden entwickelte sich eine sehr dicke Blase und der Vorderfuß wurde dick. Habe eine Stunde ein Fußbad gemacht, Blase wuchs weiter über Nacht.

    Der Hausarzt hat sie heute vormittag aufgeschnitten, war wohl nur Blasenwasser. Habe dann zwei Stunden die Füße im Fußbad gebadet und jetzt kommt auch etwas Eiter raus. Ich vermute, ich habe doch irgendeine Entzündung, die sich jetzt ausleiten kann. Die Schwellung ist noch da, d.h. der Vorderfuß ist noch rot und dick. Habe nach dem Bad Heilerde drauf gepudert, die hilft mir sehr bei offenen Wunden.
    Werde gleich wieder das nächste Fußbad angehen.

    Bei deinen Fallbeschreibungen im Buch ist mir die Geschichte mit den entzündeten Nieren sehr hängen geblieben, die durch Basenbäder wieder den Ausgleich geschafft hat. Diese Frau hat meinen tiefsten Respekt!

    Eine Frage hätte ich an dich oder Ursula: soll ich es bei den Fußbädern belassen, solange die offene Wunde noch nässt?
    Vom Gefühl her ist es mir lieber als ein Vollbad 😉

    Meinen Einlauf würde ich weiter fortführen.

    Liebe Grüße
    Birgit

    • von Alexandra Stross

      Liebe Birgit, ich denke dass du absolut auf dein Gefühl hören kannst, du scheinst dich nachdem was du schreibst ja wirklich gut zu spüren. Rein theoretisch würde aus meiner Sicht aber auch nichts gegen Vollbäder sprechen.
      Gute Besserung und alles Liebe, Alexandra

  4. von Birgit

    noch eine Frage: Nach der Darmreinigung möchte ich die Leberreinigung anschließen – habe allerdings keine Gallenblase mehr, die ist bei einem Unfall zerquetscht worden – und die Leber hatte einen Riß, der genäht wurde – hatte da ziemliches Glück! Auch die letzten 20 Jahre keine „offensichtlichen“ Probleme..

    Kann die Leberreinigung genauso durchgeführt werden, wenn die Gallenblase fehlt?

    Vielen Dank für eine Antwort

    Liebe Grüße
    Birgit

  5. von marlies K.

    Liebe Alexandra,

    Mache seit kurzem Fußbäder (mit einem großen Isolierten Gefäß) da ich leider keine Wanne habe.

    Mit dem Temperaturhalten tat ich mir echt schwer die 50 min lang u hab dann immer wieder heißes Wasser nachgeleert.

    Jetzt frag ich mich, ob das Base-Fuß Bad dennoch wirksam weil, weil die Temeratur halt nicht immer GENAU 37-38 grad war bzw. die Pulverkonzentration abnahm??

    Danke f deine Antwort,

    M.

    • von Alexandra Stross

      Liebe Marlies, ich gehe schon davon aus, dass du eine Wirkung hattest, weil das Fußbad ja sehr schnell auskühlt. Ich selbst messe beim Fußbad gar nicht, nur beim Vollbad.
      GlG, Alexandra

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