Warum halten viele Coachings und Therapien nicht das, was sie versprechen?

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Und was du selbst tun kannst, um das zu erreichen, was du dir wünschst.

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S.Hofschläger, pixelio.de

Seit etwas mehr als zehn Jahren arbeite ich mit Menschen, die schon Vieles probiert haben, um hartnäckige körperliche Beschwerden loszuwerden. Sie leiden zum Beispiel unter Migräne, Allergien, Gelenksproblemen oder Ähnlichem und sind, bevor sie zu mir gefunden haben, in der Regel schon von Pontius zu Pilatus gelaufen. Man konnte ihnen entweder gar nicht helfen oder nur sehr kurzfristig, weil sich nach einer anfänglichen Verbesserung der alte Zustand doch relativ schnell wieder einpendelte.

Heißt das nun, dass eine Vielzahl der Therapeuten ihr Handwerk einfach nicht versteht?

Nein, das heißt es nicht.

Ich möchte mit diesem Artikel niemanden entschuldigen. Es gibt sicher etliche, die sich nur wenig engagieren und ihre Arbeit nur des Geldes wegen tun oder – vor allem auf dem alternativen Sektor- Leute, die meinen, nach wenigen Wochenendseminaren die Welt retten zu müssen.
Doch der Hauptgrund, warum so viele Therapien gar nicht oder nur kurzfristig anschlagen, ist meiner Meinung nach die fehlende Eigeninitiative der Patienten bzw. Klienten.
Hierzu bedarf es allerdings auch einer ausführlichen Aufklärung, die sehr oft nicht erfolgt.

Jedem Symptom liegt neurophysiologisch ein Nervenmuster zugrunde, das so lange mehr oder weniger automatisch abläuft, solange es nicht durch ein anderes ersetzt wird. Ein Muster durch ein anderes zu ersetzen, gelingt nur durch konsequentes Üben und zwar täglich.

Nicht-medizinisch gesprochen ist es eine Aufforderung an dich, etwas zu verändern, wenn du unter einer Symptomatik leidest. Offensichtlich befindest du dich in bestimmten Umständen, die dich krank gemacht haben. Da leuchtet es doch ein, dass es wenig erfolgversprechend ist, sich auf die Suche nach einer Wunderpille oder einer Koriphäe zu begeben, die es dir ermöglicht, die krankmachenden Umstände einfach beizubehalten.
Dieser Weg kann nicht zum Erfolg führen, weil er schlicht und einfach nicht Sinn der Sache ist.
Therapeutische Anwendungen und Medikamente können aus meiner Sicht maximal begleitende Maßnahmen für deine innere Veränderung sein, die die Beschwerden unnötig macht.

Selbst wenn du einmal die Woche die beste Therapie der Welt in Anspruch nimmst, reicht diese Frequenz immer noch nicht aus, um deine Nervenmuster zu verändern. Um das zu erreichen, musst du einfach selber ran. Tag für Tag. Solange bis die neuen Verbindungen stabil sind und genauso schnell schalten, wie die alten unerwünschten.

Ich selbst habe aus oben beschriebenen Gründen 13 Jahre lang nicht aus meinen chronischen Beschwerden herausgefunden.
Das ist der Grund, warum ich mich darauf spezialisiert habe, für meine Kunden aus all den zusammengetragenen Informationen die wichtigsten klar herauszufiltern und dann mit ihnen gemeinsam in die praktische Umsetzung zu gehen. Mit einem speziell auf ihren Alltag zugeschnittenem Strategieprogramm.
Selbstverständlich gelingt das nur mit Menschen, die wirklich eine Veränderung wollen und auch bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen.

Was kannst du also tun, damit deine Therapie oder dein Coachingprozess nachhaltig erfolgreich sein werden?

-Mach dir klar, dass du selbst der wirklich ausschlaggebende Faktor für deinen Erfolg oder Misserfolg bist.

-Höre deinem Therapeuten genau zu.
Nein, das ist nicht selbstverständlich. Nur wenige Menschen hören wirklich gut zu, weil sie gedanklich schon wieder ihre nächste Frage formulieren.
Besonders dann, wenn man glaubt, gerade etwas zu hören, was man schon kennt, schaltet man schnell gedanklich weg.
Auch wenn du etwas schon gehört hast, lausche noch einmal genau auf jedes Detail. Und dann frage dich ehrlich, ob du die bekannten Informationen nur kennst oder sie auch tatsächlich anwendest.

-Hier noch einmal explizit der Hinweis:
Wende an, was du weißt. Es gibt keine Veränderung in der Theorie, sondern einzig und allein in der praktischen Umsetzung.
Suche nicht nach einem Geheimtipp, solange du die ganz einfachen Basics nicht zur Anwendung bringst.

-Frage, wenn du einen Tipp bekommst, konkret nach: „Wie kann ich das in der Praxis anwenden?“
Stelle unbedingt auch dann Fragen, wenn du etwas nicht ganz genau verstanden hast. Dinge, die dein Verstand nicht wirklich begriffen hat, kannst du nicht ausagieren.

-Übe täglich. Denk an deine Nervenverbindungen, die brauchen das.

-Mache auch dann weiter, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Jede Form der Weiterentwicklung ist phasenweise immer wieder auch mit unangenehmen Gefühlen verbunden.

-Suche dir Verbündete. Menschen, denen es genauso geht wie dir oder denen du anvertrauen kannst, in welchem Prozess du dich gerade befindest können Wunder wirken.

-Halte deine kleinen und großen Erfolge täglich schriftlich fest. Das steigert den Selbstwert und wenn du wirklich einmal in einem Tief steckst, kannst du dich beim Blättern durch das, was du schon erreicht hast, wieder motivieren.

Ich wünsche dir von Herzen gutes Gelingen in all deinen Vorhaben!

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5 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,
    super, mir gefallen deine klaren Worte, vor allem weil sie auch helfen aus der „Opferrolle“ rauszukommen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Deine Begründungen sind schlüssig und die Anleitung wie man zum Erfolg kommt sehr leicht umzusetzen.

    Liebe Grüße
    Birgit

  2. Deine Worte und das Wissen sind etwas was allgemein viel zu wenig bewusst ist. Es hilft auch mir immer wieder für mich selbst – auch wenn ich es „eigentlich“ weiss und auch in der Umsetzung meiner Arbeit. Ein großer Punkt ist auch die Ausdauer dran zu bleiben. Wenn man das neurophysiologisch verstanden hat, hilft mir zumindest das ungemein. Danke für die klare Inspiration wieder.

    • von Ursula Winkler

      Liebe Dorothea, vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, ich kann dir nur beipflichten, die Ausdauer dran zu bleiben, Tag für Tag, Woche für Woche ist so immens wichtig, gerade in der heutigen Zeit. Wir haben gelernt alles muss „schnell“ weg sein, Geduld ist eine Tugend die nahezu verschwunden ist. Die gilt es für uns selbst und andere wieder zu entwickeln. Alles Liebe Ursula Winkler

    • von Alexandra Stross

      Danke, liebe Dorothea!!!

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