100 % beschwerdefrei und Bestimmung leben???? Warum das eine nicht ohne das andere geht.

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Man kann nicht alles haben, oder?

Irgendwas ist doch immer.

Sei dankbar, anderen geht es noch viel schlechter.

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Solche und ähnliche Gedanken denkt Petra, wenn sie eigentlich ziemlich frustriert ist und nicht mehr weiß, woher sie die Kraft nehmen soll, für alle da zu sein.

Für Gerhard, der so viel um die Ohren hat und schließlich ihr gesamtes Leben finanziert. Für Sophie, die eine begeisterte Balletttänzerin ist und mehrmals wöchentlich zum Training oder zu einem Auftritt gebracht werden muss und für Tim, der zum dritten Mal in diesem Schuljahr mit einer starken Grippe im Bett liegt.

Was alle drei nicht wissen ist, dass es ihr selbst gar nicht wirklich gut geht. Ihr Heuschnupfen ist in diesem Jahr so stark wie niemals zuvor. Und immer wieder gerät sie unbegründet in Panik und komische Filme laufen vor ihrem geistigen Auge ab.
Dass jemandem von der Familie etwas passieren könnte oder dass sie selbst nicht mehr nach Hause kommt, wenn sie das Haus verlässt. Es wird ihr dann schwindlig und sie muss sich festhalten um nicht umzufallen. Manchmal hat sie neuerdings sogar Atemprobleme.

Angefangen hat das Ganze schon vor vielen Jahren, doch es kam nicht oft. Zunächst nur zwei, dreimal im Jahr. Doch mittlerweile ist es schon beinahe täglich und es scheint schlimmer zu werden.

„Du siehst schlecht aus“, hat ihre Mutter neulich zu ihr gesagt, „du solltest mal wieder etwas für dich tun. Wann hast du eigentlich zuletzt Klavier gespielt?“

Gute Frage. Der Flügel war mittlerweile zur Ablagefläche für die Schulbücher, die Sophie gerade nicht brauchte degradiert worden. Als sie in der ersten Schwangerschaft aufgehört hatte, Konzerte zu geben, hatte sie auch das Üben immer mehr zurückgestellt. Erstens war immer Wichtigeres zu tun und zweitens sah sie ohnehin keinen Sinn mehr darin. Für wen sollte sie üben?
Ihre beiden Klavierschüler hatten sich dann auch sukzessive zurückgezogen.

Aber ausgerechnet ihre Mutter musste reden. Die nicht mal ein Hobby hatte, geschweige denn einen Beruf. Von ihr hatte sie es ja gelernt, auf alles zu verzichten und für die anderen da zu sein.
Plötzlich hielt sie erschrocken inne.
Was lebte sie selbst ihren Kindern da vor?
Wie lange würde Sophie noch tanzen?

Wie denkst du wird die Geschichte weiter gehen?

Die wohl wahrscheinlichste Variante ist die, dass Petra so lange nichts verändern wird, bis ihre Beschwerden irgendwann so schlimm sind, dass sie sie nicht mehr verbergen kann, dann lässt sie sich vielleicht etwas verschreiben und macht genau so weiter, bis auch das nicht mehr geht.

Kommt dir diese Geschichte irgendwie bekannt vor?

So oder so ähnlich?

Hältst auch du eisern durch in einer Sache, die gar nicht mehr wirklich zu 100 % deine ist, weil alles andere egoistisch wäre, du dich fürchtest zu versagen oder du einfach nicht weißt, wie und was du ändern sollst?

Erinnert dich womöglich auch schon dein Körper daran, dass da irgendetwas nicht optimal läuft?

Wie lange soll das noch so gehen?

Wie schlecht muss es dir gehen, damit du bereit bist, hinzusehen?

Und was sollst du stattdessen tun?

Hier ein paar Ratschläge für dich:

  • Lerne wieder, deiner inneren Stimme zu lauschen.
    Nimm dir mindestens einmal täglich fünf Minuten, horche in dich hinein und tue, wonach dir zumute ist. Wenigstens für ein paar Minuten.
  • Was hast du früher gerne getan und schon ganz lange nicht mehr?
    Trage dir sofort einen Termin in deinem Kalender ein, wann du es das nächste Mal tun wirst.
  • Erfülle dir im nächsten halben Jahr einen Kindheitstraum.
  • Was wolltest du immer werden?
    Wer wolltest du immer sein?
    Könntest du davon nicht wenigstens kleine Elemente in dein Leben integrieren?
  • Wenn du Beschwerden hast, lege deine Hand darauf, fühle dich ein und frage deinen Körper:
    „Was willst du mir damit sagen? Wie kann ich dich unterstützen?“
  • Werde aktiv. Bleibe nicht beim Grübeln hängen, sondern setze täglich kleine Handlungen. Natürlich kannst du nicht von heute auf morgen alles ändern. Aber du kannst täglich kleine Schritte setzen.
  • So absurd es klingt, aber ganz viele Menschen verharren untätig in einer Situation, weil sie viel zu viele Ideen haben, was sie stattdessen tun könnten.
    Wenn dem so ist, nichts leichter als das. Beginne mit einer Sache.
    Wenn du diese abgeschlossen hast, kommt die nächste. Usw., usw..
  • Beginne JETZT.

Ja, ich weiß, die meisten Ratschläge sind gar nicht soooo leicht umzusetzen. Aber so schwer ist es auch nicht.

Wie wär´s wenn du einfach mal ganz gegen deine Gewohnheiten einfach darauf verzichtest dagegen zu argumentieren und es einfach ausprobierst?

Das ist es, worum es geht: Neue Muster zu entwickeln. Aus alten lähmenden Gewohnheiten einfach aussteigen. Das Leben genießen und auch etwas zurückgeben, indem du das Geschenk deiner Talente mit anderen teilst und die Rolle ausfüllst, für die du hergekommen bist.

Es ist phänomenal wichtig für dich, deine Gesundheit und deine Mitmenschen, dass du glücklich bist und das auslebst, was in dir steckt.
Lebensenergie muss fließen können. Es schadet dir nicht nur, wenn du Negatives runterschluckst und irgendwann daran erstickst.
Es ist genauso blockierend, wenn du deine Ideen, Talente und Träume nicht lebst.

Worauf wartest du?

Wenn du dir schwer tust, die Botschaften deines Körpers zu verstehen oder du eine konkrete Strategie brauchst, um umzusetzen was er dir sagt kannst du auf dieser Seite gerne ein Impulsgespräch mit mir oder ein kostenloses Kennenlerngespräch mit meiner Assistentin Ursula Winkler vereinbaren um zu erfahren, wie meine Herangehensweise an deine  Problematik wäre.

Und hier der Link zu einem weiteren Artikel in dem es um den Zusammenhang zwischen deiner Bestimmung und deinen Symptomen geht:
https://alexandrastross.com/das-geschenk-deiner-symptome-lebst-du-den-sinn-deines-lebens/

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4 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Alexandra,

    du triffst wie immer den Nagel auf den Kopf. Ich habe vor vielen Jahren gelernt „egoistischer“ zu sein. Meine Kinder waren damals noch klein und mir hat der Gedanke geholfen, dass ich zuerst auf mich schauen muss, dass es mir gut geht, damit ich für die beiden da sein kann.

    Alles Liebe
    Birgit

  2. Liebe Alexandra,

    so wie beschrieben geht es mir nicht – zum Glück. Aber auch für mich ist dieser Artikel ein Augenöffner! Deine Liste der Ratschläge ist für mich sehr wertvoll. Hieraus werde ich mir jetzt ein paar Punkte herauspicken und umsetzen.

    Ansonsten halte ich es auch so wie Birgit – ein gesunder Egoismus tut gut!

    Liebe Grüße, Andrea

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